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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


30. Januar 2009

Lerntipp: Frage-Antwort-Spiel

Bei kompliziertem Lernstoff ist oft sehr schwer sich diesen auswendig zu merken. Eine gute Methode zur Verfestigung des gelernten ist es, die Texte in eigenen Worten wieder zu geben. Je nach Lerntyp kann es sinnvoll sein, den Lernstoff schriftlich zusammen zu fassen. So können visuelle Lerntypen auch die wichtigsten Punkte, wie Jahreszahlen oder Schlagwörter markieren. Für auditive Lerntypen ist es von Vorteil den Text sich selbst oder jemand Dritten zu erzählen.

Optimal wäre eine Lernsituation in der du mit einem Mitschüler / einer Mitschülerin den Lernstoff in Form eines Frage- Antwort-Spiels durchsprecht. Frage genau nach und erkundige nach den sogenannten sechs W’s (Wer?; Was? Wann?, Wie?, Wo? Warum?).

Durch das durchsprechen und wiedergeben in eigenen Worten kann das Gedächtnis die Informationen besser abspeichern. Du wirst dich bestimmt bei den Tests, Schularbeiten oder Klausuren besser an den Lernstoff erinnern können.

29. Januar 2009

Sprachenlernen – live per Internet oder per TV

Sprachenlernen und das via Internet oder TV? Der Trend zum elearning hält an und das aus gutem Grund. Die Vorteile liegen auf der Hand. Von Zeit und Ort ungebunden ist es so möglich flexibel den Lernstoff zu bewältigen.

Ein umfassendes Angebot an Englischkursen im Bereich des elearnings bietet  u.a. die Plattform LearnShip. Ob Schüler oder Student, das Angebot ist riesig und durch den Live-Unterricht auch sehr vielversprechend. Die Kurspalette reicht vom Crash-Kurs für Urlaubsenglisch, über Konversationskurse bis hin zu Spezialkursen. Da ist auch bestimmt etwas für dich dabei.

Wenn du Lust hast einfach bequem vor dem Fernseher eine Krimi zu schauen und gleichzeitg Englisch zu lernen, dann probiere einfach den interaktiven Sprachkurs auf Video-DVD der Lernkrimireihe Lex:tra.  So verbindest du Unterhaltung und entspanntes Lernen.

Wie du siehst gibt es durchaus innovative Ideen und Produkte, die dir das Sprachenlernen vereinfachen können.

28. Januar 2009

Auswendiglernen!

Auswendiglernen ist gefragt, vor allem im schulischen Lernen. Wenn du eine schnelle Auffassungsgabe hast und ein gutes Gedächtnis, wirst du auch Erfolg haben. Schwierig wird es dann, wenn dich der Lernstoff nicht interessiert, du dich nicht konzentrieren kannst oder auch einfach zuwenig Zeit ist, um den gesamten Stoff zu erlernen.

Beim Auswendiglernen werden durch den Wissenserwerb neue Nervenzellen im Gehirn gebildet und miteinander verknüpft. Das sensorische Gedächtnis nimmt Informationen auf und durch entsprechende Aufmerksamkeit gelangt es in das Kurzzeitgedächtnis. Von dort werden Informationen dann ins Langzeitgedächtnis übernommen und können auch nach langer Zeit abgerufen werden.

In erster Linie sind drei Faktoren für ein erfolgreiches Auswendiglernen wichtig:

  1. Konzentration
  2. Interesse
  3. Lernzeit (Ausdauer)

Konzentration ist wichtig, denn nur mit genügend Aufmerksamkeit können Informationen abgespeichert werden. Der Faktor Interesse ist nicht zu unterschätzen. Das Gehirn tut sich ungleich schwerer Informationen zu erfassen, die als „uninteressant“ eingestuft sind. Daher auch bei Fächern, welche einem nicht liegen versuchen genügend Interesse aufzubringen, sodass das Lernen leichter fällt. Ausdauer ist ebenfalls erforderlich, denn auch der hellste Kopf benötigt Zeit um den Lernstoff zu behalten.

Selbstverständlich lernt nicht jeder gleich schnell Zusammenhänge und Sachverhalte auswendig. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Gedächtnisleistung zu trainieren.

Tipp 1:  Auswendiglernen

Wenn du Themengebiete auswendig lernen musst, bei denes es dir schwer fällt alle Aufzählungspunkte auswendig und in richtiger Reihenfolge widerzugeben, dann probiere es mal mit einer kleinen, kreativen Geschichte. Durch das bildhafte Vorstellen des Textes kann diese besser und länger behalten werden.

Wichtig ist, dass es auch wirklich deine Geschichten sind – ansonsten funktioniert es nämlich nicht :)

27. Januar 2009

Organisation

Organisation und Übersicht gehören zu einer optimalen Lernumgebung einfach dazu. Sorge dafür, dass du den Überblick nicht verlierst. Am besten gelingt dir das, indem du einen Schularbeitsplaner gut sichtbar über deinem Schreibtisch anbringst. Selbstverständlich sollte auch der Stundenplan immer im Blickfeld sein.

Ordnung am Schreibtisch schafft nicht nur Platz sondern auch Übersicht und Klarheit im Kopf. Wichtige Dinge sollten nach Fächern, Vorlesungen oder Themengebieten abgelegt werden. Unwichtige Dokumente oder abgearbeitete Aufgaben sollten in ein Archiv bzw. den Papierkorb gebracht werden.
Um schnelle Fortschritte und tolle Lernergebnisse erzielen zu können hilft es auch, wichtige Dinge in Griffweite zu haben. Das kann das Wörterbuch für Deutsch, die Übersicht unregelmäßiger Verben für Englisch oder die Formelsammlung für Mathematik sein.

Informationen zu weiterführenden Themen rund um die Lernumgebung findest du in den folgenden Beiträgen:

26. Januar 2009

Lernumfeld – Störungen vermeiden!

Dein Lernumfeld hat einen großen Einfluss auf den Lernerfolg. Daher solltest du dir darüber Gedanken machen, wie du Störungen vermeidest.
Gerade wenn man etwas lernen musst, dass dir schwer fällt oder wenn der Lernstoff nur wenig interessiert ist, lässt man sich gerne und oft ablenken.

Was ist zu beachten:

Vermeide Störungen von außen, wie beispielsweise Lärm oder Gerüche.
Es ist nicht grundsätzlich nötig, dass du in völliger Ruhe lernst, aber es hilft dir dich besser zu konzentrieren, denn Geräusche und Lärm lenken ab. Erkläre deiner Familie oder deinen Mitbewohnern, dass du beim Lernen nicht gestört werden möchtest. Schalte dein Handy auf lautlos und lege es an einen anderen Platz. Schreibe dir ein Türschild, mit der Bitte um Ruhe oder verwende Ohrstöpsel.

Ebenso ablenkend können Gerüche wie Küchenduft oder auch Haustiere sein. Wohlriechende Düfte wie ätherische Öle können jedoch die Lernerfolge unterstützen. Achte dabei aber auf die jeweiligen Duftstoffe. Zitrone ist beispielsweise inspirierend und Lemongras anregend.
Das Thema Musik beim Lernen ist da schon etwas schwieriger. Es gibt unterschiedliche Empfehlungen, von Musik lenkt ab bis hin zu „richtige“ Musik kann unterstützend wirken. Aber was ist nun die „richtige Musik“

zum Lernen?

Radio sollte vermieden werden, da Werbung und Moderationen der Radiosprecher ablenken. Ebenso sind sehr basshaltige Musikstücke ungeeignet. Klassik mit Beethoven, Mozart, Bach & Co. eignen sich dagegen aufgrund der Taktfrequenzen sehr gut, um das Lernen zu unterstützen.
Zusätzliche Informationen zum Thema optimale Lernumgebung findest du auch in folgenden Beiträgen:

Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
Lernbereiche und Möbelauswahl
Raumklima
 Organisation

25. Januar 2009

Raumklima – Wohlfühlatmosphäre zum Lernen

Der Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und dem Wohlbefinden ist unumstritten. Es besteht daher auch ein Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und der Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Ein Raumklima lässt sich objektiv messen und fördert das Wohlbefinden und die Behaglichkeit. Gemessen wird das Raumklima hauptsächlich indem man die Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur feststellt.

Eine Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 % liegt ist optimal. Das lässt sich mit einer handelsüblichen Wetterstation einfach feststellen. Bei zu trockener Heizungsluft kommt es zu gereizten Augen und Nasenschleimhäuten. Bei zu feuchter Luft besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Daher ist richtiges Lüften (Stoßlüften) wichtig!

Das Gehirn benötigt ohnedies viel Sauerstoff zum Lernen. Daher ist es sinnvoll, dass gerade in einer Lernumgebung für genügend Sauerstoff gesorgt wird. Andernfalls wirst du schnell schläfrig und kannst dich nur mehr schwer konzentrieren.

Die richtige Raumtemperatur ist dann erreicht, wenn du dich wohl fühlst, aber nicht schwitzt. Du solltest in deinem Zimmer zum Lernen idealerweise eine Raumtemperatur von rund 20-22 Grad haben.

Pflanzen sind nicht nur wie im Beitrag Lernumgebung erwähnt als Dekoration sinnvoll, sondern tragen auch zu einem verbesserten Raumklima bei, da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Interessierst du dich auch für weitere Bereiche der optimalen Gestaltung deiner Lernumgebung, dann schau doch bei folgenden Beiträgen noch vorbei:

  • Lernumfeld
  • Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
  • Lernbereiche und Möbelauswahl
  • Organisation
  • 24. Januar 2009

    Lernbereiche und Möbelauswahl

    Zum Thema Lernumgebung widme ich mich heute im speziellen der Arbeitsplatzumgebung in Bezug auf die Möbel und die Atmosphäre im Raum.
    Nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Konzentrationsleistung hat beispielsweise ein unbequemer Schreibtischsessel. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du selbst vor dem Kauf des Sessels die Einstellungsmöglichkeiten testest und ausprobierst. Auf keinen Fall sollte beim Kauf eines Schreibtischsessels gespart werden.
    Ein weiterer Aspekt zum Thema Arbeitsplatzumgebung ist die Atmosphäre im Raum. Gestalte dir deinen Arbeitsplatz nach deinen Vorstellungen. Verwende angenehme Farben, Poster und Fotos deiner Stars oder Liebsten oder auch Pflanzen, die deinen Arbeitsplatz zu einem Wohlfühlbereich machen.

    Solltest du die Möglichkeit haben verschiedene Lernbereiche für dich zu gestalten, dann nutze die Chance und schaffe dir

    • einen Bereich zum Erarbeiten des Lernstoffes: der Schreibtisch und
    • einen Bereich zum Wiederholen und Verfestigen: eine gemütliches Plätzchen

    So kannst du bewusst die Bereiche wechseln und bringst dadurch mehr Abwechslung in deinem Lernalltag.

    Mehr Informationen zum Thema Lernumgebung findest du in den Beiträgen:

  • Lernumfeld
  • Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
  • Raumklima
  • Organisation
  • 23. Januar 2009

    Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung

    Lernumgebung! Das ist das Schlagwort der neuen Lerntipps-Reihe dieses Lerntipp-Blogs. Eine optimale Lernumgebung zu schaffen ist eines der wichtigsten Voraussetzungen um erfolgreich zu lernen.

    Eine optimale Lernumgebung beinhaltet die Arbeitsplatzgestaltung (Licht, Raumklima und Möbelauswahl) aber auch das Lernumfeld (Geräusche, Düfte o.ä.).

    Als erstes widme ich mich dem Thema Licht am Arbeitsplatz!

    Eine optimale Ausleuchtung des Lernumfeldes hilft die Konzentration zu steigern. Am besten steht der Schreibtisch in der Nähe des Fensters, da Tageslicht sich am besten eignet zum Lernen. Eine ebenfalls sehr gute Möglichkeit sind Vollspekturmlampen, die das Lichtspektrum des Tageslichtes simulieren.

    Es gilt eine einfache Regel: Je mehr Licht – desto leistungsfähiger sind wir! Licht ist wichtig für das Wohlbefinden und steigert unsere Aufmerksamkeit.

    Zu beachten ist, dass die Lichtquellen (Lampen) so platziert werden, dass kein Schatten auf der Arbeitsunterlage beim Schreiben entsteht. Optimal wäre eine Kombination aus Tageslicht, indirektem Licht und einer blendfreien Schreibtischbeleuchtung.

    Nähere Informationen zur Arbeitsplatzgestaltung folgen noch in diesem Blog zu den Themen:

  • Lernumfeld
  • Lernbereiche und Möbelauswahl
  • Raumklima
  • Organisation
  • 22. Januar 2009

    Mehr Geld für die Schulen?!

    Unterrichtsministerin Claudia Schmied verspricht mehr Geld für die Schulen. Zu diesem brisanten Thema diskutierten Frau Unterrichtsministerin Schmied mit Anneliese Edlinger und Dietmar Mascher der OÖN. Das Versprechen dem Schulsystem mehr Geld zukommen zu  lassen ist verlockend und sollte daher genauer definiert werden. Im konkreten sieht Frau Schmied eine zusätzliche Finanzspritze in erster Linie für das Konzept „Neue Mittelschule“ vor.

    Näheres dazu findest du im OÖN-Artikel vom 20. Jänner 2009 hier.

    20. Januar 2009

    Zentralmatura?

    Bildungstandards und eine Zentralmatura, das sind die Pläne  der Unterrichtsministerin Schmied. Es soll eine Zentralmatura für Österreich kommen und dafür wurde eine Novelle zum Schulunterrichtsgesetz in Begutachtung geschickt. Zentralmatura heißt, dass die Ministerin für die einzelnen Schulstufen so genannte Bildungsstandards festlegen kann. Diese Standards beinhalten zentral verordnete Termine und Aufgabenstellungen für die Matura.

    Warum Zentralmatura?

    Das Ziel der Zentralmatura ist es, mehr Transparenz zu schaffen. Dadurch soll zudem eine Vergleichbarkeit zwischen den Schulen möglich sein. Universitäten könnten sich so wieder mehr auf die Matura, als Aufnahmekriterium verlassen.

    Kritik an der Zentralmatura!

    Es hagelt zum Thema Zentralmatura, der standardisierten Reifeprüfung von allen möglichen Seiten Kritik. Die Kritik geht dahin, dass es durch die völlige Standardisierung zu einer Abwertung der Matura kommt. Aber auch von Seiten der Schüler kommt Kritik, denn wie sollen diese eine standardisierte Matura bestehen, wenn in der gesamten Schullaufbahn nie nach Bildungsstandards unterrichtet wurde.

    Einen aktuellen Artikel dazu findest du auf Presse.com und Oe1.