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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


26. Februar 2009

Lerntyp – Mischtyp?

Die Theorie der Lerntypen gibt es bereits seit den 70er-Jahren und doch ist sie nicht ganz unumstritten. Gibt es neben dem visuellen Lerntyp, dem auditiven Lerntyp und dem habtischen Lerntyp auch noch einen „Mischtyp„?

Mit dem Mischtyp ist gemeint, dass die meisten Menschen nicht nur über einen Sinneskanal lernen. Grundsätzlich lernen wir ja ständig und über alle Sinnesorgane, aber die Frage ist ja wie wir am besten und effektivsten lernen können. Zumeist gibt es einen Lerntyp, der besonders gut ausgeprägt ist,  jedoch wird dies durch weitere Lerntypen  zumeist ergänzt.

Auf der Website brain-fit habe ich dazu folgendes gefunden:

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass sich der Lernerfolg in dem Maße erhöht, wie mehrere Sinneskanäle gleichzeitig beim Lernen eingesetzt werden. Beim Hören behält man 20 Prozent, beim Sehen 30 Prozent, wenn man den Lernstoff sieht und hört 50 Prozent, wenn man ihn sieht, hört und darüber spricht  70 Prozent und wenn man ihn sieht, hört, darüber spricht und selbst aktiv wird, 90 Prozent.

25. Februar 2009

Lernjournal – Lerntagebuch – Lernblog

Lernen zu lernen ist bekanntlich nicht einfach! Eine sehr gute  Methode das Gelernte besser zu behalten ist ein Lernjournal.

Den Begriff Lernjournal erklärt Hartmut Häfele wie folgt:

Das Führen eines Lernjournals (bzw. eines Lerntagebuchs) ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Im Rahmen der E-Portfolio-Arbeit ist ein Lernjournal ein effektives Hilfsmittel, um die persönliche Auseinandersetzung (bzw. einen Entwicklungsprozess) mit Lehrinhalten und Lerninhalten zu dokumentieren und zu reflektieren.

Die Methode eLernjournal verfolgt somit folgende Ziele:

  • Praxis erkunden, überprüfen und ggf. ändern
  • persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördern
  • Dokumentation (sachlich) und Reflexion (persönlich, emotional) des Entwicklungsprozesses

Klingt doch spannend, wie ich finde!

Lernjournale dienen somit der „Nachbearbeitung“ des Gelernten. Sowohl der fachliche Aspekt als auch der emotionale Aspekt sollte nicht zu kurz kommen. Daher wird ein Lernjournal auch gerne als Lerntagebuch bezeichnet, dass dir helfen soll die wesentlichsten Inhalte des Lernstoffes bzw. des Unterrichts/der Vorlesung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Folgende Fragestellungen zur Anleitung eines Lerntagebuches/Lernjournals bietet Werner Stangl:

  • Was habe ich Neues gelernt, was ist mir aufgefallen?
    • in bezug auf die Inhalte fachlicher und übergreifender Art (meine inhaltliche Kompetenz)
    • in bezug auf mich als Person (meine personale und soziale Kompetenz)
  • Woran werde ich inhaltlich noch weiterarbeiten: wann? wo? wie?
  • Was möchte ich in den nächsten Tagen einmal anwenden?
  • Was will ich noch nachholen, was noch klären?

Vielleicht hast du nun auch Lust auf dein eigenenes Lernjournal/Lerntagebuch bekommen?

22. Februar 2009

Maschinenschreiben lernen

Heute habe ich auf meiner Suche nach guten Lerntipps für Euch folgendes entdeckt. Das 10-Fingersystem gewinnt zunehmend an Wichtigkeit, da schnelles Schreiben am PC Vorteile schafft. „Maschinenschreiben erlernen“ kann man auch über das Internet erlernen. Eine lustiges Spiel dazu findest du hier.

Einfach mal ausprobieren. Viel Spaß dabei!.

21. Februar 2009

Bloggen im Unterricht

Ein Tipp zum Thema Englisch lernen an alle Lehrer und Schüler. Wie wäre es mit einem Englisch-Blog? Die Zeiten der Brieffreundschaften wurden inzwischen durch Communities, Web2.0-Plattformen und Blogs abgelöst.

Jochen Lüders bietet ein paar Ideen für Blogs im Englischunterricht. Den Link zu den Themen findet ihr hier. Ein paar Anregungen und Ideen findest du auch noch hier.

Ich würde mich freuen von Euch zu hören, ob ihr bereits selbst in einer Fremdsprache bloggt.

20. Februar 2009

Englisch lernen mit Songtexten

Sprachen zu lernen kann Spaß machen! Das Internet bietet immer mehr Möglichkeiten um auf vielfältigste Weise sich einer Sprache in Kontakt zu kommen, ohne ständig stupide Vokabeln auswendig zu lernen.

Wenn du Lust hast Englisch mit Liedtexten zu lernen, dann suche dir zu deinen Lieblingsliedern die deutsche Übersetzung oder probiere selbst die Lietexte zu übersetzen. Nicht jeder Song, der im Radio gespielt wird hat auch tatsächlich einen sinnvoll zu übersetzenden Text. Vorschläge für interessante Text bietet der-Englisch-blog.de.

Die Liste der TOP 10, lt. Empfehlung vom „der-Englisch-blog“ findest du untenstehend:

1. Hurricane: Bob Dylan
Geschichte des Boxers Rubin Carter

2. Joey: Bob Dylan
Lebensgeschichte eines Gangsters in New York

3. Thousands are sailing: The Pogues
Song über irische Auswanderer nach Amerika

4. Goodnight Saigon: Billy Joel
Song über den Vietnam-Krieg

5. Nebraska: Bruce Springsteen
Song über einen zum Tode verurteilten Amokläufer

6. Martha: Tom Waits
Song über einen Mann, der nach über 40 Jahren seine Jugendliebe anruft

7. Rocky Raccoon: The Beatles
Westernballade über ein Duell ohne Happy-End

8. The load-out: Jackson Browne
Song über das Musikerleben auf Tour

9. Family Snapshot: Peter Gabriel
Song über das Kennedy-Attentat aus der Sicht des Attentäters

10. Nothing ever happens: Del Amitri
Momentaufnahme aus dem Leben in einer Großstadt

Der Blog ist wirklich spitze, er bietet unterschiedlichste Anregungen um Englisch mal „anders“ zu lernen. Du solltest unbedingt mal vorbeischauen. Spitze finde ich auch den Beitrag zu den englischen Redewendungen.

19. Februar 2009

Lehrermangel?

Ein Lehrermangel an Wiener Schulen löst politische Diskussionen aus. Es wurden mehr Stunden genehmigt als gehalten werden können. Die Grüne Schulsprecherin Jerusalem sagt:

In Anbetracht der schlechten TIMSS und PISA Ergebnisse ist das fahrlässig!

Gerade in Wien ist der Lehrermangel keine Seltenheit. Bereits in den letzten Jahren wurden Lehrer aus den umliegenden Bundesländern rekrutiert. Die steigende Zahl an Tafelklasslern und der Anstieg an nicht deutschsprachigen Schülern erfordert zusätzliche Integrationslehrer.

Mehr dazu hier

18. Februar 2009

AHS-Plätze sind rar!

Laut einer Umfrage der Arbeiterkammer rechnet jede siebte Famillie damit, dass Ihr Kind nicht in der Wunschschule aufgenommen wird. Die AHS-Plätze sind knapp!

Diese Woche startet das Aufnahmeverfahren an den Wiener Allgemeinbildende Höheren Schulen. Entscheidend für die Aufnahme sind neben den Noten auch die Faktoren Geschwister, d.h. ob bereits Geschwister an der Schule sind und Wohnort, sprich die Nähe zur Schule.

AK-Präsident Tumpel schlägt vor, dass kurzfristig AHS und HS in „Neue Mittelschulen“ umgewandet werden sollen. Mehr zu diesem Thema auf presse.at und derstandard.at.

Buch: Lerntipps

Lerntipps zu den unterschiedlichen Themenbereichen gibt nicht nur topaktuell hier in meinen Blog sondern auch in Form von Büchern. Eine kleine Auswahl der fächerübergreifenden Lerncoaches in gedruckter Version findet Ihr hier.

Die Bücher haben einen unterschiedlichen Fokus und bieten eine Vielzahl an wertvollen Lerntipps. Vom Spickzetteltraining zur Schularbeitsvorbereitung über Lerntypentest finden sich eine Menge an Ideen, wie man effizienter und effektiver Lernen kann.

17. Februar 2009

Podcast zum Spanischlernen

Wie bereits im Artikel „Lernen mit Podcasts“ berichtet, bietet das Internet eine Fülle an interessanten Podcasts zum Sprachenlernen. Heute habe ich eine Website entdeckt, die authentischen Hörtexte auf Spanisch anbietet. Unter anderem findest du noch Texte zur Ergänzung.

Wenn du gerade dabei bist einer der feurigsten Sprachen zu lernen, dann schau doch einfach mal bei spanishpodcast vorbei.

Denn vielleicht nutzt dein/e SpanischlehrerIn auch mal einen Podcast, um den Unterricht durch unterrichtstaugliche Podcasts zu ergänzen.

16. Februar 2009

Lernschwäche durch Sehschwäche

Die Noten werden kontinuierlich schlechter, Konzentrations- sowie Aufmerksamkeitsschwächen gehören zum Alltag und immer öfter treten Kopfschmerzen auf? 

Ein möglicher Grund dafür könnte sein, dass deine Sehkraft nachlässt. Schleichend verschlechtert sich die Sehkraft und das Lernen und Lesen fällt dadurch immer schwerer. Oftmals merkt man es selbst nicht gleich, da man sich ja langsam daran gewöhnt. Daher ist es umso wichtiger, dass du dir in diesem Fall Unterstützung holst. Organisiere dir einen Termin bei einem Augenarzt oder schaue bei einem Optiker vorbei

Das Kuratorium Gutes Sehen bestätigt, dass unentdeckte Sehschwächen problematisch sind.

Ich empfehle allen Eltern, die Augen ihrer Kinder einmal von einem Augenarzt untersuchen zu lassen, um Folgeprobleme zu vermeiden, sagt Kerstin Kruschinski vom Kuratorium Gutes Sehen in Berlin.

Einen sehr einfachen Seh-Check findest du unter: Seh-Check.de!

In diesem Sinne, gib Acht auf dich und deine Augen.