15. Februar 2009
Wer kennt sie nicht, die so genannten “Eselsbrücken”. Aber was genau versteht man darunter?
Eine Eselsbrücke ist nichts anderes als eine Gedächtnisstütze, eine Merkhilfe die es vereinfachen soll sich Informationen länger zu merken. Warum sind diese Merksätze eigentlich so hilfreich? Das liegt ganz einfach daran, dass durch die Eselsbrücken sozusagen eine Brücke zwischen einzelnen Informationen geschaffen wird und dadurch ein Zusammenhang hergestellt werden kann.
Immer wenn du Aufzählungspunkte auswendig lernen musst, kannst du es ja mal mit Eselsbrücken probieren. Lass’ deiner Phantasie freien Lauf. Es funktioniert bestimmt, wenn du dir etwas Mühe gibst. Der Lohn dafür ist, dass dieses Informationen nicht nur einfach abrufbar sind bei Tests und Schularbeiten, sondern auch viel länger im Gedächtnis bleiben.
Du kannst dich bestimmt noch an jenen Merksatz erinnern:
„Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“ Dabei steht jeder der Anfangsbuchstaben für einen Planeten mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Das M in Mein für Merkur (sonnennächster Planet) usw. …Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Die Eselsbrücke setzt allerdings voraus, dass du die Planetennamen bereits kennst und das du weißt, dass Merkur näher bei der Sonne liegt als Mars.
Eine nette Geschichte zu diesem Thema habe ich noch auf der Website www.schule.lerntipp.at gefunden. Lies’ selbst!
Bei einer Geografieprüfung hatte die Lehrerin nach der Hauptstadt von Rumänien gefragt und Christine hatte zuerst gezögert, weil sie sich nicht zwischen „Bukarest“ und „Budapest“ entscheiden konnte – und sich dann prompt für die falsche Antwort „Budapest“ entschieden. Obwohl sie gleich zögerlich „… oder Bukarest?“ nachgeschoben hatte, ließ die Lehrerin die Antwort nicht mehr gelten.
„Warum kann ich mir das nicht merken!“ haderte Christine mit sich selber. „Immer wieder verwechsle ich die beiden Hauptstädte!“
„Bau dir doch eine Eselsbrücke“, riet ihr die Lehrerin am Ende der Prüfung. „Dann verwechselst du das nie wieder im Leben.“
Als sie ihrer Mutter davon erzählte, meinte Christine: „Ich bin doch kein Esel!“„Das hat die Lehrerin sicher nicht gemeint! Eine Eselsbrücke ist einfach ein Hilfsmittel für unser Gedächtnis.“
8. Februar 2009
Lerntipps und -ratschläge gibt es genug. Aber wieso sollte gerade der Speiseplan in Zusammenhang mit dem Lernerfolg stehen?
Das ist eigentlich ganz einfach! Wenn du Massen an schweren Speisen in dich hinein schaufelst wirst du davon müde. Überlege dir daher genau, was du isst, bevor du dich zu deinen Hausübungen setzt. Kohlenhydrate, wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis geben dir Energie. Zwischendurch kannst du deinen kleinen Hunger mit Obst anstatt mit Schokolade stillen. Auch auf Alkohol und Zigaretten solltest du verzichten, vor allem wenn du dich auf schwierige Prüfungen oder Schularbeiten vorbereitest.
Aber besten hälst du dich an eine einfache Regel: “Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Kalorien!”
Durch die richtige Ernährung kannst du deine Konzentration steigern, denn dein Körper ist so nicht mit der Verdauung beschäftigt und kann sich daher auf die geistige Arbeit konzentrieren.
… und nicht vergessen, genügend zu schlafen.
7. Februar 2009
Etwas auswendig lernen zu müssen, ist oft mühsam. Es erfordert Zeit, Konzentration und Ausdauer. Oft wünscht man sich dann, man könnte im einfach das Buch unter den Kopfpolster legen und am nächsten Tag das gesammelte Wissen abrufen. Leider, da muss ich dich enttäuschen, so einfach geht es nicht!
Dennoch lernt unser Gehirn im Schlaf. Nämlich dann, wenn du dir vor dem zu Bett gehen noch an deinem Lernstoff arbeitest. Das Gedächtnis verarbeitet sozusagen die Inhalte, wenn du bereits einschläfst.
Zur Steigerung der Konzentration empfiehlt es sich zudem an verschiedenen Orten zu lernen. Viele Themen lassen sich gut beim Spazieren gehen lernen, andere wiederum am besten am Schreibtisch. Probiere verschiedene Lernplätze aus, die Badewanne, die Essbank in der Küche oder die Schaukel im Garten.
3. Februar 2009

Learnable, nennt sich der Lerntipp-Blog mit dem Motto “Alles ist lernbar!”. David Gerlach bloggt zu Themen rund um Bildung, Unterricht, Schule und Lerntipps. Der Blog ist Teil der Website Learnable und bietet interessante Beiträge und Lerntipps.
Unter anderem findet sich ein Beitrag zum Thema Legasthenietraining mit Erwachsenen. Zum Thema Legasthenie habe ich dich ja bereits in einem vorhergehenden Blogbeitrag informiert. Der Blogeintrag verweist auf eine Möglichkeit 12 Handbücher gratis als PDF downzuloaden. Es handelt sich bei der Downloadmöglichkeit um ein europäissches Projekt namens ”ADysTrain“, das sich mit Legasthenietraining für Erwachsene beschäftigt und dies fördert.
2. Februar 2009
Heute habe ich mich für dich mal auf die Suche nach interessanten Lerntipp-Blogs gemacht. Neben diesem phänomenalen Lerntipps-Blog gibt es noch weitere interssante Blogs zu diesem Themengebiet im großen Internetuniversum.
Entdeckt habe ich einen Blog, der sehr regelmäßig aktuelle und zeitlose Themen rund um das Thema Lernen, Lernerfolg und Aktuelles bringt.
“Gedächtnis im Tiefschlaf” nennt sich einer der Beträge auf dem Blog LernSuccess, welchen ich Euch kurz vorstellen möchte.
In dem Beitrag wird über die Fähigkeiten des Gedächtnisses informiert. So ist es leistungsmindernd, wenn man zu wenig oder nicht erholend schläft. D.h. die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses hängt u.a. von der Qualität des Schlafes ab. Der Grund dafür ist das geringe Engagement des Hippocampus (= Hirnregion, die unter anderem für die Gedächtniskonsolidierung zuständig ist). Im Hippocampus werden Informationen vom Kurz- ins Langzeitgedächtnis überführt (=Enkodierung). Mehr Informationen findest du auch hier.
1. Februar 2009
Das Erarbeitung von Texten, Geschichten oder ähnlicher Lernbereiche ist meist zeitaufwendig. Oftmals ist es gefordert, dass du beispielsweise das Gedicht auswendig vom ersten Satz bis zum letzten Punkt kannst. Oder du lernst unregelmäßige Verben für die nächste Schularbeit. Dafür kann ich Euch nur empfehlen – lernt in Etappen!
Lerntipp: Lernen in Etappen!
Der erste Schritt ist es sich den Lernstoff einzuteilen. Dazu musst du wissen, wie viel Tage es noch bis zur Leistungsüberprüfung sind, wie viel Stoff es ist und wie viel Zeit dir insgesamt zur Verfügung steht.
Überlege genau, wann und wo du wie lange lernen kannst. Vielleicht schon am morgen im Autobus auf dem Weg zur Schule, oder am Nachmittag in der langen Pause vor dem Sportunterricht. Eventuell kannst du auch abends im Bett, vor dem Einschlafen noch eine Stunde für das Auswendiglernen einplanen.
Der nächste Schritt ist die Einteilung des Stoffes ein kleine Portionen. Lege dir einen Lernplan zurecht. Teile ein Gedicht in Strophen auf, einen Text über König Ludwig in Lebensabschnitte oder Vokabeln in A-E, E-L usw…
Du beginnst nun jede Lerneinheit damit, dass du einen neuen Lernabschnitt liest und versuchst ihn zu verstehen. Wenn du den Text nun ein bis zweimal konzentriert gelesen hast, dann versuche ihn auswendig im Kopf zu behalten. Nachdem du mit diesem Abschnitt fertig bist, wiederholst du nach kurzer Pause noch den letzten Abschnitt, um diesen auch nicht zu vergessen.
Wenn du alle Abschnitte gelernt hast, solltest du noch Zeit einplanen um die Textteile zusammen zu setzen. Wiederhole nun den gesamten Stoff und verknüpfe mit jedem Abschnitt ein Symbol um dir die Reihenfolge leichter merken zu können.
So sollte es dich einfach gelingen, den Lernstoff auswendig im Kopf zu behalten!
Ein Lerntipp, der euch bestimmt gefällt: Pausen sind wichtig!
Gerade beim Auswendiglernen sind Pausen sehr wichtig. Das Gedächtnis braucht Zeit um das Gelernte zu verarbeiten, um es so langfristig abspeichern zu können. Wiederholungen des Lernstoffes sind wichtig, da das Kurzzeitgedächtnis den Lernstoff so memoriert und anschließend an das Langzeitgedächtnis übergibt.
Zwischen den Wiederholungen sollten immer Pausen liegen. Ein guter Rhythmus um effektiv etwas auswendig zu lernen ist: 45 Minuten lernen; 5-10 Minuten Pause.
Die Pausen ermöglichen dem Gehirn Energie zu tanken. Wichtig es die kurzen Pausen dabei richtig zu nutzen. Du kannst die Zeit nutzen um
- eine Runde zu Jonglieren,
- schnell auf den Balkon zu gehen um frische Luft zu schnappen oder
- ein kurzes Nickerchen zu machen.
Versuche Konfliktsituationen zu vermeiden und dein Gedächtnis mit Fernsehen, Computerspielen oder schwierigem Lesestoff zu überfordern.
Am besten trinkst du dann noch ein Glas Wasser, das macht munter und weiter geht … bis zur nächsten Pause!
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