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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


6. April 2010

Nachhilfe bei den Eltern

Die kostengünstigste Möglichkeit für einen Schüler selbst ein wenig zusätzliche Hilfe bei den Schularbeiten zu bekommen ist, wenn die Eltern selbst einen guten Schulabschluss besitzen und ihrem Kind einiges erklären können. Ein Vater, der beispielsweise in Mathematik bewandert ist, kann seinem überforderten Kind bei den Hausaufgaben helfen, alternative Lösungswege mit dem Kind erarbeiten oder einfach versuchen, das Gelernte verständlich und begreifbar zu machen. Ein Vorteil der Nachhilfe, die von einem Elternteil oder Bekannten ausgeht, ist, dass dieser das Kind gut kennt und auf sein Verhalten sehr gut reagieren und seine Fähigkeiten einschätzen kann. Ein sehr großes Problem bei dieser Möglichkeit ist, dass durch diese Art der Arbeit das eigentliche Eltern-Kind Verhältnis leiden könnte – wenn Schwierigkeiten auftreten – das Gleiche gilt auch für die Hilfe von Freunden. Oftmals sind Kinder bekannten Menschen gegenüber weniger aufgeschlossen, weil sie eben in einer gewissen Art und Weise schon vorbelastet sind oder auch von familiären Problemen oder freundschaftlichen Aktivitäten abgelenkt sein können.

27. Januar 2009

Organisation

Organisation und Übersicht gehören zu einer optimalen Lernumgebung einfach dazu. Sorge dafür, dass du den Überblick nicht verlierst. Am besten gelingt dir das, indem du einen Schularbeitsplaner gut sichtbar über deinem Schreibtisch anbringst. Selbstverständlich sollte auch der Stundenplan immer im Blickfeld sein.

Ordnung am Schreibtisch schafft nicht nur Platz sondern auch Übersicht und Klarheit im Kopf. Wichtige Dinge sollten nach Fächern, Vorlesungen oder Themengebieten abgelegt werden. Unwichtige Dokumente oder abgearbeitete Aufgaben sollten in ein Archiv bzw. den Papierkorb gebracht werden.
Um schnelle Fortschritte und tolle Lernergebnisse erzielen zu können hilft es auch, wichtige Dinge in Griffweite zu haben. Das kann das Wörterbuch für Deutsch, die Übersicht unregelmäßiger Verben für Englisch oder die Formelsammlung für Mathematik sein.

Informationen zu weiterführenden Themen rund um die Lernumgebung findest du in den folgenden Beiträgen:

26. Januar 2009

Lernumfeld – Störungen vermeiden!

Dein Lernumfeld hat einen großen Einfluss auf den Lernerfolg. Daher solltest du dir darüber Gedanken machen, wie du Störungen vermeidest.
Gerade wenn man etwas lernen musst, dass dir schwer fällt oder wenn der Lernstoff nur wenig interessiert ist, lässt man sich gerne und oft ablenken.

Was ist zu beachten:

Vermeide Störungen von außen, wie beispielsweise Lärm oder Gerüche.
Es ist nicht grundsätzlich nötig, dass du in völliger Ruhe lernst, aber es hilft dir dich besser zu konzentrieren, denn Geräusche und Lärm lenken ab. Erkläre deiner Familie oder deinen Mitbewohnern, dass du beim Lernen nicht gestört werden möchtest. Schalte dein Handy auf lautlos und lege es an einen anderen Platz. Schreibe dir ein Türschild, mit der Bitte um Ruhe oder verwende Ohrstöpsel.

Ebenso ablenkend können Gerüche wie Küchenduft oder auch Haustiere sein. Wohlriechende Düfte wie ätherische Öle können jedoch die Lernerfolge unterstützen. Achte dabei aber auf die jeweiligen Duftstoffe. Zitrone ist beispielsweise inspirierend und Lemongras anregend.
Das Thema Musik beim Lernen ist da schon etwas schwieriger. Es gibt unterschiedliche Empfehlungen, von Musik lenkt ab bis hin zu „richtige“ Musik kann unterstützend wirken. Aber was ist nun die „richtige Musik“

zum Lernen?

Radio sollte vermieden werden, da Werbung und Moderationen der Radiosprecher ablenken. Ebenso sind sehr basshaltige Musikstücke ungeeignet. Klassik mit Beethoven, Mozart, Bach & Co. eignen sich dagegen aufgrund der Taktfrequenzen sehr gut, um das Lernen zu unterstützen.
Zusätzliche Informationen zum Thema optimale Lernumgebung findest du auch in folgenden Beiträgen:

Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
Lernbereiche und Möbelauswahl
Raumklima
 Organisation

25. Januar 2009

Raumklima – Wohlfühlatmosphäre zum Lernen

Der Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und dem Wohlbefinden ist unumstritten. Es besteht daher auch ein Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und der Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Ein Raumklima lässt sich objektiv messen und fördert das Wohlbefinden und die Behaglichkeit. Gemessen wird das Raumklima hauptsächlich indem man die Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur feststellt.

Eine Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 % liegt ist optimal. Das lässt sich mit einer handelsüblichen Wetterstation einfach feststellen. Bei zu trockener Heizungsluft kommt es zu gereizten Augen und Nasenschleimhäuten. Bei zu feuchter Luft besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Daher ist richtiges Lüften (Stoßlüften) wichtig!

Das Gehirn benötigt ohnedies viel Sauerstoff zum Lernen. Daher ist es sinnvoll, dass gerade in einer Lernumgebung für genügend Sauerstoff gesorgt wird. Andernfalls wirst du schnell schläfrig und kannst dich nur mehr schwer konzentrieren.

Die richtige Raumtemperatur ist dann erreicht, wenn du dich wohl fühlst, aber nicht schwitzt. Du solltest in deinem Zimmer zum Lernen idealerweise eine Raumtemperatur von rund 20-22 Grad haben.

Pflanzen sind nicht nur wie im Beitrag Lernumgebung erwähnt als Dekoration sinnvoll, sondern tragen auch zu einem verbesserten Raumklima bei, da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Interessierst du dich auch für weitere Bereiche der optimalen Gestaltung deiner Lernumgebung, dann schau doch bei folgenden Beiträgen noch vorbei:

  • Lernumfeld
  • Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
  • Lernbereiche und Möbelauswahl
  • Organisation
  • 24. Januar 2009

    Lernbereiche und Möbelauswahl

    Zum Thema Lernumgebung widme ich mich heute im speziellen der Arbeitsplatzumgebung in Bezug auf die Möbel und die Atmosphäre im Raum.
    Nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf die Konzentrationsleistung hat beispielsweise ein unbequemer Schreibtischsessel. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du selbst vor dem Kauf des Sessels die Einstellungsmöglichkeiten testest und ausprobierst. Auf keinen Fall sollte beim Kauf eines Schreibtischsessels gespart werden.
    Ein weiterer Aspekt zum Thema Arbeitsplatzumgebung ist die Atmosphäre im Raum. Gestalte dir deinen Arbeitsplatz nach deinen Vorstellungen. Verwende angenehme Farben, Poster und Fotos deiner Stars oder Liebsten oder auch Pflanzen, die deinen Arbeitsplatz zu einem Wohlfühlbereich machen.

    Solltest du die Möglichkeit haben verschiedene Lernbereiche für dich zu gestalten, dann nutze die Chance und schaffe dir

    • einen Bereich zum Erarbeiten des Lernstoffes: der Schreibtisch und
    • einen Bereich zum Wiederholen und Verfestigen: eine gemütliches Plätzchen

    So kannst du bewusst die Bereiche wechseln und bringst dadurch mehr Abwechslung in deinem Lernalltag.

    Mehr Informationen zum Thema Lernumgebung findest du in den Beiträgen:

  • Lernumfeld
  • Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
  • Raumklima
  • Organisation
  • 23. Januar 2009

    Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung

    Lernumgebung! Das ist das Schlagwort der neuen Lerntipps-Reihe dieses Lerntipp-Blogs. Eine optimale Lernumgebung zu schaffen ist eines der wichtigsten Voraussetzungen um erfolgreich zu lernen.

    Eine optimale Lernumgebung beinhaltet die Arbeitsplatzgestaltung (Licht, Raumklima und Möbelauswahl) aber auch das Lernumfeld (Geräusche, Düfte o.ä.).

    Als erstes widme ich mich dem Thema Licht am Arbeitsplatz!

    Eine optimale Ausleuchtung des Lernumfeldes hilft die Konzentration zu steigern. Am besten steht der Schreibtisch in der Nähe des Fensters, da Tageslicht sich am besten eignet zum Lernen. Eine ebenfalls sehr gute Möglichkeit sind Vollspekturmlampen, die das Lichtspektrum des Tageslichtes simulieren.

    Es gilt eine einfache Regel: Je mehr Licht – desto leistungsfähiger sind wir! Licht ist wichtig für das Wohlbefinden und steigert unsere Aufmerksamkeit.

    Zu beachten ist, dass die Lichtquellen (Lampen) so platziert werden, dass kein Schatten auf der Arbeitsunterlage beim Schreiben entsteht. Optimal wäre eine Kombination aus Tageslicht, indirektem Licht und einer blendfreien Schreibtischbeleuchtung.

    Nähere Informationen zur Arbeitsplatzgestaltung folgen noch in diesem Blog zu den Themen:

  • Lernumfeld
  • Lernbereiche und Möbelauswahl
  • Raumklima
  • Organisation
  • 15. Januar 2009

    Lernhilfen im Vergleich

    Wer hat nicht schon einmal, um zu Hause noch zu üben, zu Lernhilfen gegriffen. Der Markt der Lernhilfenbücher ist sehr unübersichtlich und es lohnt sich auf alle Fälle die am Markt angebotenen Titel zu vergleichen.

    Aber worauf sollte man achten? Dazu ein paar Tipps von mir!

    1. Prüfe, ob die Lernhilfe dem österreichischen Lehrplan angepasst ist (evt. kommt die Lernhilfe von einem deutschen Verlag)
    2. Prüfe, in welcher Form die Lösungen zur Verfügung stehen (extra Lösungheft; Lösungen im Anhang; durchgerechnete Lösungen bei Mathematik?)
    3. Prüfe, anhand eines Kapitels ob du den Erklärungen gut folgen kannst (verwendete Sprache; verwendete Wörter)
    4. Prüfe, ob dir das Buch gefällt! (das Buch soll dir auch gefallen, es soll dich ja beim Lernen unterstützen)

    Im nächsten Beitrag werde ich Euch ein paar Lernhilfen näher vorstellen.