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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


22. August 2010

Geographie mit dem Reisekatalog?

Wer kennt das nicht, blinde Karten im Geographieunterricht. Wo ist denn nun das Land X, der Fluss Y oder gar die Hauptstadt von Z?
Wie wäre es denn einfach mal einen Reisekatalog dazu zu verwenden sich einen guten Überblick zu verschaffen? Mach‘ eine Gedankenreise in das Land, welches im Unterricht durchgenommen wird, oder welches du in den Ferien besucht hast.

  1. Besorg dir dazu den entsprechenden Katalog
  2. Lies die allgemeinen Beschreibungen zu Land und Leuten durch
  3. Versuche ein paar Informationen zum Klima, den größten Städten und Hauptverkehrsrouten herauszufinden
  4. Sammle entsprechendes Material, wie Fotos, Karten oder Klimatabellen

Viel Spaß dabei!

Schulanfang: Gut vorbereitet starten!

Der Schulanfang rückt in greifbare Nähe und Nervösität macht sich so mancher Orts breit. Um den Schulanfang mit gutem Gewissen entgegen blicken zu können gibt es die Möglichkeit in den letzten Ferientagen noch den Vorjahresstoff zu wiederholen. Dies ist durchaus sinnvoll, da der Lernstoff inhaltlich zwar bereits bekannt, jedoch nach einigen Wochen nicht mehr so präsent ist.
Eine gute Möglichkeit hierzu sind Lernhilfen. Bücher der unterschiedlichsten Anbieter geben einen kompakten Überblick über den Stoff der einzelnen Schulstufen. Bei der Auswahl der richtigen Lernhilfe muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass sie dem jeweiligen Lehrplan folgt. Konkret müsste das für Österreich der österreichische Lehrplan sein. Des weiteren gibt es auch so genannte Ferienhefte oder Ferienblocks, welche in kleinen verkraftbaren Portionen den Lernstoff wiederholen.

Wenn du also im neuen Schuljahr so richtig durchstarten möchtest, dann nütze die letzten Ferientage sinnvoll 😉

6. Mai 2010

Der individuelle Lerntyp

In der Schule geht es jetzt den Sommerferien entgegen und bei so manchem Schüler wirds jetzt langsam eng, denn die Noten sehen nicht gut aus. Jetzt heißt es so richtig durchstarten und ordentlich (und viel lernen). Dort jedes Kind und jeder Jugendliche ist anders, individuell und daher ist auch jeder vom Lerntyp unterschiedlich.

Es ist doch immer so, dass die Lernmotiviation und auch die Sicherheit weniger wird, wenn der Rückstand auf den Lernstoff größer und größer wird. Vom Schüler wird verlangt, dass er sich den Lernstoff selbstständig erlernen soll und sich doch seine eigene Lernstrategie zurecht legen soll – doch viele Kinder und Jugendliche sind hier überfordert und benötigen hier Unterstützung. Ein Lernprozess muss gut aufbereitet sein und dabei können Profis unterstützen.

Diese Profis, welche des öfteren in Nachhilfeinstitute zu finden sind, könnten die unterschiedlichen Lerntypen gezielt fördern und mit ihnen gemeinsam einen Lernprozess aufsetzen. Dabei wird auf den jeweiligen individuellen Lerntyp eingangen. Je nachdem ob der eine sich den Stoff besser merkt, wenn er ihn liest, die andere es vorzieht den Stoff zu hören und wieder ein anderer Lerntyp, der eben den Stoff lieber selbst schreibt.

Auch die Lerngeschwindigkeit hat nicht unbedingt etwas mit der Intelligenz des Kindes zu tun, sondern jede Person hat so seine eigene Lerngeschwindigkeit.

Insgesamt werden beim Lernen viele unterschiedliche Sinnesorgane des Menschen verwendet. Dazu gehören natürlich die Augen und Ohren des Kindes, aber auch der Geruchs-, Geschmacks- und Muskelsinn genauso. Je nachdem was für ein Lerntyp vorliegt wird in

  • auditiven
  • visuellen
  • kommunikativen und
  • motorischen

unterschieden.

26. Februar 2009

Lerntyp – Mischtyp?

Die Theorie der Lerntypen gibt es bereits seit den 70er-Jahren und doch ist sie nicht ganz unumstritten. Gibt es neben dem visuellen Lerntyp, dem auditiven Lerntyp und dem habtischen Lerntyp auch noch einen „Mischtyp„?

Mit dem Mischtyp ist gemeint, dass die meisten Menschen nicht nur über einen Sinneskanal lernen. Grundsätzlich lernen wir ja ständig und über alle Sinnesorgane, aber die Frage ist ja wie wir am besten und effektivsten lernen können. Zumeist gibt es einen Lerntyp, der besonders gut ausgeprägt ist,  jedoch wird dies durch weitere Lerntypen  zumeist ergänzt.

Auf der Website brain-fit habe ich dazu folgendes gefunden:

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass sich der Lernerfolg in dem Maße erhöht, wie mehrere Sinneskanäle gleichzeitig beim Lernen eingesetzt werden. Beim Hören behält man 20 Prozent, beim Sehen 30 Prozent, wenn man den Lernstoff sieht und hört 50 Prozent, wenn man ihn sieht, hört und darüber spricht  70 Prozent und wenn man ihn sieht, hört, darüber spricht und selbst aktiv wird, 90 Prozent.

25. Februar 2009

Lernjournal – Lerntagebuch – Lernblog

Lernen zu lernen ist bekanntlich nicht einfach! Eine sehr gute  Methode das Gelernte besser zu behalten ist ein Lernjournal.

Den Begriff Lernjournal erklärt Hartmut Häfele wie folgt:

Das Führen eines Lernjournals (bzw. eines Lerntagebuchs) ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Im Rahmen der E-Portfolio-Arbeit ist ein Lernjournal ein effektives Hilfsmittel, um die persönliche Auseinandersetzung (bzw. einen Entwicklungsprozess) mit Lehrinhalten und Lerninhalten zu dokumentieren und zu reflektieren.

Die Methode eLernjournal verfolgt somit folgende Ziele:

  • Praxis erkunden, überprüfen und ggf. ändern
  • persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördern
  • Dokumentation (sachlich) und Reflexion (persönlich, emotional) des Entwicklungsprozesses

Klingt doch spannend, wie ich finde!

Lernjournale dienen somit der „Nachbearbeitung“ des Gelernten. Sowohl der fachliche Aspekt als auch der emotionale Aspekt sollte nicht zu kurz kommen. Daher wird ein Lernjournal auch gerne als Lerntagebuch bezeichnet, dass dir helfen soll die wesentlichsten Inhalte des Lernstoffes bzw. des Unterrichts/der Vorlesung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Folgende Fragestellungen zur Anleitung eines Lerntagebuches/Lernjournals bietet Werner Stangl:

  • Was habe ich Neues gelernt, was ist mir aufgefallen?
    • in bezug auf die Inhalte fachlicher und übergreifender Art (meine inhaltliche Kompetenz)
    • in bezug auf mich als Person (meine personale und soziale Kompetenz)
  • Woran werde ich inhaltlich noch weiterarbeiten: wann? wo? wie?
  • Was möchte ich in den nächsten Tagen einmal anwenden?
  • Was will ich noch nachholen, was noch klären?

Vielleicht hast du nun auch Lust auf dein eigenenes Lernjournal/Lerntagebuch bekommen?

22. Februar 2009

Maschinenschreiben lernen

Heute habe ich auf meiner Suche nach guten Lerntipps für Euch folgendes entdeckt. Das 10-Fingersystem gewinnt zunehmend an Wichtigkeit, da schnelles Schreiben am PC Vorteile schafft. „Maschinenschreiben erlernen“ kann man auch über das Internet erlernen. Eine lustiges Spiel dazu findest du hier.

Einfach mal ausprobieren. Viel Spaß dabei!.

18. Februar 2009

Buch: Lerntipps

Lerntipps zu den unterschiedlichen Themenbereichen gibt nicht nur topaktuell hier in meinen Blog sondern auch in Form von Büchern. Eine kleine Auswahl der fächerübergreifenden Lerncoaches in gedruckter Version findet Ihr hier.

Die Bücher haben einen unterschiedlichen Fokus und bieten eine Vielzahl an wertvollen Lerntipps. Vom Spickzetteltraining zur Schularbeitsvorbereitung über Lerntypentest finden sich eine Menge an Ideen, wie man effizienter und effektiver Lernen kann.

15. Februar 2009

Eselsbrücken

Wer kennt sie nicht, die so genannten „Eselsbrücken“. Aber was genau versteht man darunter?

Eine Eselsbrücke ist nichts anderes als eine Gedächtnisstütze, eine Merkhilfe die es vereinfachen soll sich Informationen länger zu merken. Warum sind diese Merksätze eigentlich so hilfreich? Das liegt ganz einfach daran, dass durch die Eselsbrücken sozusagen eine Brücke zwischen einzelnen Informationen geschaffen wird und dadurch ein Zusammenhang hergestellt werden kann.

Immer wenn du Aufzählungspunkte auswendig lernen musst, kannst du es ja mal mit Eselsbrücken probieren. Lass‘ deiner Phantasie freien Lauf. Es funktioniert bestimmt, wenn du dir etwas Mühe gibst. Der Lohn dafür ist, dass dieses Informationen nicht nur einfach abrufbar sind bei Tests und Schularbeiten, sondern auch viel länger im Gedächtnis bleiben.

Du kannst dich bestimmt noch an jenen Merksatz erinnern:

 „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.“ Dabei steht jeder der Anfangsbuchstaben für einen Planeten mit dem gleichen Anfangsbuchstaben. Das M in Mein für Merkur (sonnennächster Planet) usw. …Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Die Eselsbrücke setzt allerdings voraus, dass du die Planetennamen bereits kennst und das du weißt, dass Merkur näher bei der Sonne liegt als Mars.

Eine nette Geschichte zu diesem Thema habe ich noch auf der Website www.schule.lerntipp.at gefunden. Lies‘ selbst!

Bei einer Geografieprüfung hatte die Lehrerin nach der Hauptstadt von Rumänien gefragt und Christine hatte zuerst gezögert, weil sie sich nicht zwischen „Bukarest“ und „Budapest“ entscheiden konnte – und sich dann prompt für die falsche Antwort „Budapest“ entschieden. Obwohl sie gleich zögerlich „… oder Bukarest?“ nachgeschoben hatte, ließ die Lehrerin die Antwort nicht mehr gelten. 

„Warum kann ich mir das nicht merken!“ haderte Christine mit sich selber. „Immer wieder verwechsle ich die beiden Hauptstädte!“
„Bau dir doch eine Eselsbrücke“, riet ihr die Lehrerin am Ende der Prüfung. „Dann verwechselst du das nie wieder im Leben.“

Als sie ihrer Mutter davon erzählte, meinte Christine: „Ich bin doch kein Esel!“„Das hat die Lehrerin sicher nicht gemeint! Eine Eselsbrücke ist einfach ein Hilfsmittel für unser Gedächtnis.“

8. Februar 2009

Lebe gesund!

Lerntipps und -ratschläge gibt es genug. Aber wieso sollte gerade der Speiseplan in Zusammenhang mit dem Lernerfolg stehen?

Das ist eigentlich ganz einfach! Wenn du Massen an schweren Speisen in dich hinein schaufelst wirst du davon müde. Überlege dir daher genau, was du isst, bevor du dich zu deinen Hausübungen setzt. Kohlenhydrate, wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis geben dir Energie. Zwischendurch kannst du deinen kleinen Hunger mit Obst anstatt mit Schokolade stillen. Auch auf Alkohol und Zigaretten solltest du verzichten, vor allem wenn du dich auf schwierige Prüfungen oder Schularbeiten vorbereitest.

Aber besten hälst du dich an eine einfache Regel: „Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Kalorien!“

Durch die richtige Ernährung kannst du deine Konzentration steigern, denn dein Körper ist so  nicht mit der Verdauung beschäftigt und kann sich daher auf die geistige Arbeit konzentrieren.

… und nicht vergessen, genügend zu schlafen.

7. Februar 2009

Lernen im Schlaf?!

Etwas auswendig lernen zu müssen, ist oft mühsam. Es erfordert Zeit, Konzentration und Ausdauer. Oft wünscht man sich dann, man könnte im einfach das Buch unter den Kopfpolster legen und am nächsten Tag das gesammelte Wissen abrufen. Leider, da muss ich dich enttäuschen, so einfach geht es nicht! 😉

Dennoch lernt unser Gehirn im Schlaf. Nämlich dann, wenn du dir vor dem zu Bett gehen noch an deinem Lernstoff arbeitest. Das Gedächtnis verarbeitet sozusagen die Inhalte, wenn du bereits einschläfst. 

Zur Steigerung der Konzentration empfiehlt es sich zudem an verschiedenen Orten zu lernen. Viele Themen lassen sich gut beim Spazieren gehen lernen, andere wiederum am besten am Schreibtisch. Probiere verschiedene Lernplätze aus, die Badewanne, die Essbank in der Küche oder die Schaukel im Garten.