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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


8. Februar 2009

Lebe gesund!

Lerntipps und -ratschläge gibt es genug. Aber wieso sollte gerade der Speiseplan in Zusammenhang mit dem Lernerfolg stehen?

Das ist eigentlich ganz einfach! Wenn du Massen an schweren Speisen in dich hinein schaufelst wirst du davon müde. Überlege dir daher genau, was du isst, bevor du dich zu deinen Hausübungen setzt. Kohlenhydrate, wie Nudeln, Kartoffeln oder Reis geben dir Energie. Zwischendurch kannst du deinen kleinen Hunger mit Obst anstatt mit Schokolade stillen. Auch auf Alkohol und Zigaretten solltest du verzichten, vor allem wenn du dich auf schwierige Prüfungen oder Schularbeiten vorbereitest.

Aber besten hälst du dich an eine einfache Regel: „Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine Kalorien!“

Durch die richtige Ernährung kannst du deine Konzentration steigern, denn dein Körper ist so  nicht mit der Verdauung beschäftigt und kann sich daher auf die geistige Arbeit konzentrieren.

… und nicht vergessen, genügend zu schlafen.

7. Februar 2009

Lernen im Schlaf?!

Etwas auswendig lernen zu müssen, ist oft mühsam. Es erfordert Zeit, Konzentration und Ausdauer. Oft wünscht man sich dann, man könnte im einfach das Buch unter den Kopfpolster legen und am nächsten Tag das gesammelte Wissen abrufen. Leider, da muss ich dich enttäuschen, so einfach geht es nicht! 😉

Dennoch lernt unser Gehirn im Schlaf. Nämlich dann, wenn du dir vor dem zu Bett gehen noch an deinem Lernstoff arbeitest. Das Gedächtnis verarbeitet sozusagen die Inhalte, wenn du bereits einschläfst. 

Zur Steigerung der Konzentration empfiehlt es sich zudem an verschiedenen Orten zu lernen. Viele Themen lassen sich gut beim Spazieren gehen lernen, andere wiederum am besten am Schreibtisch. Probiere verschiedene Lernplätze aus, die Badewanne, die Essbank in der Küche oder die Schaukel im Garten.

28. Januar 2009

Auswendiglernen!

Auswendiglernen ist gefragt, vor allem im schulischen Lernen. Wenn du eine schnelle Auffassungsgabe hast und ein gutes Gedächtnis, wirst du auch Erfolg haben. Schwierig wird es dann, wenn dich der Lernstoff nicht interessiert, du dich nicht konzentrieren kannst oder auch einfach zuwenig Zeit ist, um den gesamten Stoff zu erlernen.

Beim Auswendiglernen werden durch den Wissenserwerb neue Nervenzellen im Gehirn gebildet und miteinander verknüpft. Das sensorische Gedächtnis nimmt Informationen auf und durch entsprechende Aufmerksamkeit gelangt es in das Kurzzeitgedächtnis. Von dort werden Informationen dann ins Langzeitgedächtnis übernommen und können auch nach langer Zeit abgerufen werden.

In erster Linie sind drei Faktoren für ein erfolgreiches Auswendiglernen wichtig:

  1. Konzentration
  2. Interesse
  3. Lernzeit (Ausdauer)

Konzentration ist wichtig, denn nur mit genügend Aufmerksamkeit können Informationen abgespeichert werden. Der Faktor Interesse ist nicht zu unterschätzen. Das Gehirn tut sich ungleich schwerer Informationen zu erfassen, die als „uninteressant“ eingestuft sind. Daher auch bei Fächern, welche einem nicht liegen versuchen genügend Interesse aufzubringen, sodass das Lernen leichter fällt. Ausdauer ist ebenfalls erforderlich, denn auch der hellste Kopf benötigt Zeit um den Lernstoff zu behalten.

Selbstverständlich lernt nicht jeder gleich schnell Zusammenhänge und Sachverhalte auswendig. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Gedächtnisleistung zu trainieren.

Tipp 1:  Auswendiglernen

Wenn du Themengebiete auswendig lernen musst, bei denes es dir schwer fällt alle Aufzählungspunkte auswendig und in richtiger Reihenfolge widerzugeben, dann probiere es mal mit einer kleinen, kreativen Geschichte. Durch das bildhafte Vorstellen des Textes kann diese besser und länger behalten werden.

Wichtig ist, dass es auch wirklich deine Geschichten sind – ansonsten funktioniert es nämlich nicht :)

25. Januar 2009

Raumklima – Wohlfühlatmosphäre zum Lernen

Der Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und dem Wohlbefinden ist unumstritten. Es besteht daher auch ein Zusammenhang zwischen einem optimalen Raumklima und der Konzentration und Leistungsfähigkeit.

Ein Raumklima lässt sich objektiv messen und fördert das Wohlbefinden und die Behaglichkeit. Gemessen wird das Raumklima hauptsächlich indem man die Luftfeuchtigkeit und die Lufttemperatur feststellt.

Eine Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 % liegt ist optimal. Das lässt sich mit einer handelsüblichen Wetterstation einfach feststellen. Bei zu trockener Heizungsluft kommt es zu gereizten Augen und Nasenschleimhäuten. Bei zu feuchter Luft besteht die Gefahr der Schimmelpilzbildung. Daher ist richtiges Lüften (Stoßlüften) wichtig!

Das Gehirn benötigt ohnedies viel Sauerstoff zum Lernen. Daher ist es sinnvoll, dass gerade in einer Lernumgebung für genügend Sauerstoff gesorgt wird. Andernfalls wirst du schnell schläfrig und kannst dich nur mehr schwer konzentrieren.

Die richtige Raumtemperatur ist dann erreicht, wenn du dich wohl fühlst, aber nicht schwitzt. Du solltest in deinem Zimmer zum Lernen idealerweise eine Raumtemperatur von rund 20-22 Grad haben.

Pflanzen sind nicht nur wie im Beitrag Lernumgebung erwähnt als Dekoration sinnvoll, sondern tragen auch zu einem verbesserten Raumklima bei, da sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen.

Interessierst du dich auch für weitere Bereiche der optimalen Gestaltung deiner Lernumgebung, dann schau doch bei folgenden Beiträgen noch vorbei:

  • Lernumfeld
  • Arbeitsplatzgestaltung – Optimale Lernumgebung
  • Lernbereiche und Möbelauswahl
  • Organisation
  • 17. Januar 2009

    Lerntipp – Jonglieren

    Jonglieren hilft beim Lernen, da beim Jonglieren nicht nur Konzentration sondern auch Entspannung gleichermaßen trainiert werden. Oftmals wird Jonglieren auch als Bewegungskunst bezeichnet, die in erster Linie motorische (= habitsche, taktile) Lerntypen hilft sich besser auf den Lernstoff konzentrieren zu können.

    Was ist das Besondere am Jonglieren?

    Jonglieren schult die Koordination, das Gleichgewicht sowie das schnelle Fokussieren. Zudem steigert Jonglieren die Beweglichkeit und fördert die Ausdauer. Beide Gehirnhälften werden beansprucht und dadurch aktiviert. Gerade für Lernpausen eignet sich Jonglieren ausgezeichnet. Diese Art der aktiven Pausengestaltung ist besonders effektiv und zudem fast immer überall und ohne teurer Ausrüstung möglich.

    Bist auch du ein motorischer, habtischer Lerntyp und möchtest gerne das Jonglieren probieren? Hier findest du Links zu Anleitungen, die es dir ermöglichen, Jonglieren selbstständig zu erlernen.

    Wenn du noch nicht weißt, welcher Lerntyp du bist, dann schaue zuerst bei dem Beitrag Lerntypen – Lernen mit System (Lerntypentest) vorbei!