Lernen zu lernen ist bekanntlich nicht einfach! Eine sehr gute Methode das Gelernte besser zu behalten ist ein Lernjournal.
Den Begriff Lernjournal erklärt Hartmut Häfele wie folgt:
Das Führen eines Lernjournals (bzw. eines Lerntagebuchs) ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Im Rahmen der E-Portfolio-Arbeit ist ein Lernjournal ein effektives Hilfsmittel, um die persönliche Auseinandersetzung (bzw. einen Entwicklungsprozess) mit Lehrinhalten und Lerninhalten zu dokumentieren und zu reflektieren.
Die Methode eLernjournal verfolgt somit folgende Ziele:
- Praxis erkunden, überprüfen und ggf. ändern
- persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördern
- Dokumentation (sachlich) und Reflexion (persönlich, emotional) des Entwicklungsprozesses
Klingt doch spannend, wie ich finde!
Lernjournale dienen somit der “Nachbearbeitung” des Gelernten. Sowohl der fachliche Aspekt als auch der emotionale Aspekt sollte nicht zu kurz kommen. Daher wird ein Lernjournal auch gerne als Lerntagebuch bezeichnet, dass dir helfen soll die wesentlichsten Inhalte des Lernstoffes bzw. des Unterrichts/der Vorlesung noch einmal zu vergegenwärtigen.
Folgende Fragestellungen zur Anleitung eines Lerntagebuches/Lernjournals bietet Werner Stangl:
- Was habe ich Neues gelernt, was ist mir aufgefallen?
- in bezug auf die Inhalte fachlicher und übergreifender Art (meine inhaltliche Kompetenz)
- in bezug auf mich als Person (meine personale und soziale Kompetenz)
- Woran werde ich inhaltlich noch weiterarbeiten: wann? wo? wie?
- Was möchte ich in den nächsten Tagen einmal anwenden?
- Was will ich noch nachholen, was noch klären?
Vielleicht hast du nun auch Lust auf dein eigenenes Lernjournal/Lerntagebuch bekommen?

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