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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


25. Februar 2009

Lernjournal – Lerntagebuch – Lernblog

Lernen zu lernen ist bekanntlich nicht einfach! Eine sehr gute  Methode das Gelernte besser zu behalten ist ein Lernjournal.

Den Begriff Lernjournal erklärt Hartmut Häfele wie folgt:

Das Führen eines Lernjournals (bzw. eines Lerntagebuchs) ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Im Rahmen der E-Portfolio-Arbeit ist ein Lernjournal ein effektives Hilfsmittel, um die persönliche Auseinandersetzung (bzw. einen Entwicklungsprozess) mit Lehrinhalten und Lerninhalten zu dokumentieren und zu reflektieren.

Die Methode eLernjournal verfolgt somit folgende Ziele:

  • Praxis erkunden, überprüfen und ggf. ändern
  • persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördern
  • Dokumentation (sachlich) und Reflexion (persönlich, emotional) des Entwicklungsprozesses

Klingt doch spannend, wie ich finde!

Lernjournale dienen somit der „Nachbearbeitung“ des Gelernten. Sowohl der fachliche Aspekt als auch der emotionale Aspekt sollte nicht zu kurz kommen. Daher wird ein Lernjournal auch gerne als Lerntagebuch bezeichnet, dass dir helfen soll die wesentlichsten Inhalte des Lernstoffes bzw. des Unterrichts/der Vorlesung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Folgende Fragestellungen zur Anleitung eines Lerntagebuches/Lernjournals bietet Werner Stangl:

  • Was habe ich Neues gelernt, was ist mir aufgefallen?
    • in bezug auf die Inhalte fachlicher und übergreifender Art (meine inhaltliche Kompetenz)
    • in bezug auf mich als Person (meine personale und soziale Kompetenz)
  • Woran werde ich inhaltlich noch weiterarbeiten: wann? wo? wie?
  • Was möchte ich in den nächsten Tagen einmal anwenden?
  • Was will ich noch nachholen, was noch klären?

Vielleicht hast du nun auch Lust auf dein eigenenes Lernjournal/Lerntagebuch bekommen?

12. Januar 2009

Lernkartei als Hilfmittel

Die Lernkartei ist ein bekanntes und bewährtes  Hilfmittel um vor allem Vokabeln zu lernen. Üblicherweise wird ein Lernkasten mit 5 Fächern (als „5-Fächer-Prinzip“ bekannt) erstellt. Die Lernkarten werden mit den Vokabeln beschrieben – auf der einen Seite in der Muttersprache, auf der Rückseite mit der Fremdsprache – und dann in das erste Fach gesteckt.

Diese Vokabeln aus dem ersten Fach werden täglich wiederholt. Alljene Vokablen, die richtig waren, kommen in das 2. Fach, die die noch nicht gekonnt wurden kommen wieder in das erste Fach. Das Fach 2 wird nicht mehr täglich wiederholt, sondern erst, wenn es voll ist. Damit das letzte Fach nicht zu schnell voll wird, werden die Fächer unterschiedlich groß angelegt, das Fach eins ist am schmalsten und das Fach 5 hat viel Platz.

Hier eine Abbildung:

lernkartei1

Quelle: Lernkartei.de

Wenn du dir selbst einen Lernkasten mit Karteien basteln willst, dann findest du dazu eine Anleitung auf Lernkartei.de und eine weitere auf veritas.at.

Selbstverständlich kann das System der Lernkartei auch am PC realisiert werden. Informationen findest du dazu unter: karteilernen.de und unter lernkartei.com.

Hast auch du Tipps für Lernkarteien, dann schreib mir doch einen Kommentar!