Zum Inhalt springen


Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


22. August 2010

Schulanfang: Gut vorbereitet starten!

Der Schulanfang rückt in greifbare Nähe und Nervösität macht sich so mancher Orts breit. Um den Schulanfang mit gutem Gewissen entgegen blicken zu können gibt es die Möglichkeit in den letzten Ferientagen noch den Vorjahresstoff zu wiederholen. Dies ist durchaus sinnvoll, da der Lernstoff inhaltlich zwar bereits bekannt, jedoch nach einigen Wochen nicht mehr so präsent ist.
Eine gute Möglichkeit hierzu sind Lernhilfen. Bücher der unterschiedlichsten Anbieter geben einen kompakten Überblick über den Stoff der einzelnen Schulstufen. Bei der Auswahl der richtigen Lernhilfe muss aber unbedingt darauf geachtet werden, dass sie dem jeweiligen Lehrplan folgt. Konkret müsste das für Österreich der österreichische Lehrplan sein. Des weiteren gibt es auch so genannte Ferienhefte oder Ferienblocks, welche in kleinen verkraftbaren Portionen den Lernstoff wiederholen.

Wenn du also im neuen Schuljahr so richtig durchstarten möchtest, dann nütze die letzten Ferientage sinnvoll 😉

6. Mai 2010

Der individuelle Lerntyp

In der Schule geht es jetzt den Sommerferien entgegen und bei so manchem Schüler wirds jetzt langsam eng, denn die Noten sehen nicht gut aus. Jetzt heißt es so richtig durchstarten und ordentlich (und viel lernen). Dort jedes Kind und jeder Jugendliche ist anders, individuell und daher ist auch jeder vom Lerntyp unterschiedlich.

Es ist doch immer so, dass die Lernmotiviation und auch die Sicherheit weniger wird, wenn der Rückstand auf den Lernstoff größer und größer wird. Vom Schüler wird verlangt, dass er sich den Lernstoff selbstständig erlernen soll und sich doch seine eigene Lernstrategie zurecht legen soll – doch viele Kinder und Jugendliche sind hier überfordert und benötigen hier Unterstützung. Ein Lernprozess muss gut aufbereitet sein und dabei können Profis unterstützen.

Diese Profis, welche des öfteren in Nachhilfeinstitute zu finden sind, könnten die unterschiedlichen Lerntypen gezielt fördern und mit ihnen gemeinsam einen Lernprozess aufsetzen. Dabei wird auf den jeweiligen individuellen Lerntyp eingangen. Je nachdem ob der eine sich den Stoff besser merkt, wenn er ihn liest, die andere es vorzieht den Stoff zu hören und wieder ein anderer Lerntyp, der eben den Stoff lieber selbst schreibt.

Auch die Lerngeschwindigkeit hat nicht unbedingt etwas mit der Intelligenz des Kindes zu tun, sondern jede Person hat so seine eigene Lerngeschwindigkeit.

Insgesamt werden beim Lernen viele unterschiedliche Sinnesorgane des Menschen verwendet. Dazu gehören natürlich die Augen und Ohren des Kindes, aber auch der Geruchs-, Geschmacks- und Muskelsinn genauso. Je nachdem was für ein Lerntyp vorliegt wird in

  • auditiven
  • visuellen
  • kommunikativen und
  • motorischen

unterschieden.

7. Februar 2009

Lernen im Schlaf?!

Etwas auswendig lernen zu müssen, ist oft mühsam. Es erfordert Zeit, Konzentration und Ausdauer. Oft wünscht man sich dann, man könnte im einfach das Buch unter den Kopfpolster legen und am nächsten Tag das gesammelte Wissen abrufen. Leider, da muss ich dich enttäuschen, so einfach geht es nicht! 😉

Dennoch lernt unser Gehirn im Schlaf. Nämlich dann, wenn du dir vor dem zu Bett gehen noch an deinem Lernstoff arbeitest. Das Gedächtnis verarbeitet sozusagen die Inhalte, wenn du bereits einschläfst. 

Zur Steigerung der Konzentration empfiehlt es sich zudem an verschiedenen Orten zu lernen. Viele Themen lassen sich gut beim Spazieren gehen lernen, andere wiederum am besten am Schreibtisch. Probiere verschiedene Lernplätze aus, die Badewanne, die Essbank in der Küche oder die Schaukel im Garten.

30. Januar 2009

Lerntipp: Frage-Antwort-Spiel

Bei kompliziertem Lernstoff ist oft sehr schwer sich diesen auswendig zu merken. Eine gute Methode zur Verfestigung des gelernten ist es, die Texte in eigenen Worten wieder zu geben. Je nach Lerntyp kann es sinnvoll sein, den Lernstoff schriftlich zusammen zu fassen. So können visuelle Lerntypen auch die wichtigsten Punkte, wie Jahreszahlen oder Schlagwörter markieren. Für auditive Lerntypen ist es von Vorteil den Text sich selbst oder jemand Dritten zu erzählen.

Optimal wäre eine Lernsituation in der du mit einem Mitschüler / einer Mitschülerin den Lernstoff in Form eines Frage- Antwort-Spiels durchsprecht. Frage genau nach und erkundige nach den sogenannten sechs W’s (Wer?; Was? Wann?, Wie?, Wo? Warum?).

Durch das durchsprechen und wiedergeben in eigenen Worten kann das Gedächtnis die Informationen besser abspeichern. Du wirst dich bestimmt bei den Tests, Schularbeiten oder Klausuren besser an den Lernstoff erinnern können.

28. Januar 2009

Auswendiglernen!

Auswendiglernen ist gefragt, vor allem im schulischen Lernen. Wenn du eine schnelle Auffassungsgabe hast und ein gutes Gedächtnis, wirst du auch Erfolg haben. Schwierig wird es dann, wenn dich der Lernstoff nicht interessiert, du dich nicht konzentrieren kannst oder auch einfach zuwenig Zeit ist, um den gesamten Stoff zu erlernen.

Beim Auswendiglernen werden durch den Wissenserwerb neue Nervenzellen im Gehirn gebildet und miteinander verknüpft. Das sensorische Gedächtnis nimmt Informationen auf und durch entsprechende Aufmerksamkeit gelangt es in das Kurzzeitgedächtnis. Von dort werden Informationen dann ins Langzeitgedächtnis übernommen und können auch nach langer Zeit abgerufen werden.

In erster Linie sind drei Faktoren für ein erfolgreiches Auswendiglernen wichtig:

  1. Konzentration
  2. Interesse
  3. Lernzeit (Ausdauer)

Konzentration ist wichtig, denn nur mit genügend Aufmerksamkeit können Informationen abgespeichert werden. Der Faktor Interesse ist nicht zu unterschätzen. Das Gehirn tut sich ungleich schwerer Informationen zu erfassen, die als „uninteressant“ eingestuft sind. Daher auch bei Fächern, welche einem nicht liegen versuchen genügend Interesse aufzubringen, sodass das Lernen leichter fällt. Ausdauer ist ebenfalls erforderlich, denn auch der hellste Kopf benötigt Zeit um den Lernstoff zu behalten.

Selbstverständlich lernt nicht jeder gleich schnell Zusammenhänge und Sachverhalte auswendig. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Gedächtnisleistung zu trainieren.

Tipp 1:  Auswendiglernen

Wenn du Themengebiete auswendig lernen musst, bei denes es dir schwer fällt alle Aufzählungspunkte auswendig und in richtiger Reihenfolge widerzugeben, dann probiere es mal mit einer kleinen, kreativen Geschichte. Durch das bildhafte Vorstellen des Textes kann diese besser und länger behalten werden.

Wichtig ist, dass es auch wirklich deine Geschichten sind – ansonsten funktioniert es nämlich nicht :)

10. Januar 2009

Lernen wie die Skispringer!

Unsere österreichischen Skispringer Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern und Martin Koch bereiten sich auf Ihre Wettkämpfe nicht nur mit Flugstunden, sondern auch mit Improvisationstheater und Musik vor. Der Erfolg gibt Ihnen recht!

Es ist bekannt, dass das Gehirn, wenn es mit Problemen und Schwierigkeiten konfroniert ist, einen Gang zurückschaltet. Genau das Gegenteil wäre aber wichtig, wenn die Zeit knapp und der Lernstoff komplex und schwierig ist.

Mit Musik lernen – das ist das Zauberwort! Neurogramme sollen es ermöglichen, dass genau die Muster im Gehirn angeregt werden, die dann entstehen, wenn man höchste geistige Leistungen erbringt. Aber was sind Neurogramme?

Neurogramme sind rhythmische Tonabfolgen, mit deren Hilfe die Frequenzen von Gehirnwellen, und damit der Zustand eines Organismus, verändert werden können. Sie beruhen auf den neuesten Ergebnissen der Gehirnforschung und können Ihnen dazu dienen, Ihren emotionalen oder organischen Zustand durch vermehrte Produktion von Botenstoffen (z. B. Serotonin) zu optimieren.

Das heißt, es soll mithilfe von spezieller Rhythmusmusik ein Zustand geschaffen werden, der die Aufnahme des Lernstoffes erleichtert. Tja, ob das funktioniert habe ich selbst noch nicht probiert. Wer aber Lust hat neurologische Rhythmusmusik zu testen, der findet nähere Informationen hier.

7. Januar 2009

Lerntypen – Lernen mit System

Hast du dir schon einmal überlegt wie du am Besten lernst? Merkst du dir Geschichten, die dir erzählt werden gut oder musst du dazu die Bilder sehen, um dich daran zu erinnern. Vielleicht merkst du dir auch besonders gut jene Dinge die du selbst berührt oder geschrieben hast?  

Jeder lernt anders und diese unterschiedlichen Zugänge, wie wir Wissen in unserem Gehirn abspeichern nennt man Lerntypen. Diese Lerntypen werden, je nachdem mit welchem Sinnesorgan wir am Besten lernen eingeteilt. Um herauszufinden, welcher Lerntyp du bist, solltest du einen Lerntypentest machen. 

Ich habe hier ein paar Tests für dich ausfindig gemacht:

Je Lerntypentest wird in unterschiedliche Lerntypen unterschieden. Manche Tests unterscheiden in auditive, visuelle, motorische und kommunikative Lerntypen. Andere Tests unterscheiden nur drei Lerntypen: den sehenden, hörenden und fühlenden Lerntyp. Wieder andere Lerntypentests unterscheiden in sehende, hörende und lesende Lerntypen.

Sobald du herausgefunden hast, welcher Lerntyp du bist, kannst du gezielt deine Fähigkeiten nutzen, um so den Lernstoff zukünftig schneller und einfacher zu erlernen.