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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


1. Februar 2009

Lernen in Etappen – Schritt für Schritt

Das Erarbeitung von Texten, Geschichten oder ähnlicher Lernbereiche ist meist zeitaufwendig. Oftmals ist es gefordert, dass du beispielsweise das Gedicht auswendig vom ersten Satz bis zum letzten Punkt kannst. Oder du lernst unregelmäßige Verben für die nächste Schularbeit. Dafür kann ich Euch nur empfehlen – lernt in Etappen!

Lerntipp: Lernen in Etappen!

Der erste Schritt ist es sich den Lernstoff einzuteilen. Dazu musst du wissen, wie viel Tage es noch bis zur Leistungsüberprüfung sind, wie viel Stoff es ist und wie viel Zeit dir insgesamt zur Verfügung steht.

Überlege genau, wann  und wo du wie lange lernen kannst. Vielleicht schon am morgen im Autobus auf dem Weg zur Schule, oder am Nachmittag in der langen Pause vor dem Sportunterricht. Eventuell kannst du auch abends im Bett, vor dem Einschlafen noch eine Stunde für das Auswendiglernen einplanen.

Der nächste Schritt ist die Einteilung des Stoffes ein kleine Portionen. Lege dir einen Lernplan zurecht. Teile ein Gedicht in Strophen auf, einen Text über König Ludwig in Lebensabschnitte oder Vokabeln in A-E, E-L usw…

Du beginnst nun jede Lerneinheit damit, dass du einen neuen Lernabschnitt liest und versuchst ihn zu verstehen. Wenn du den Text nun ein bis zweimal konzentriert gelesen hast, dann versuche ihn auswendig im Kopf zu behalten. Nachdem du mit diesem Abschnitt fertig bist, wiederholst du nach kurzer Pause noch den letzten Abschnitt, um diesen auch nicht zu vergessen. 

Wenn du alle Abschnitte gelernt hast, solltest du noch Zeit einplanen um die Textteile zusammen zu setzen. Wiederhole nun den gesamten Stoff und verknüpfe mit jedem Abschnitt ein Symbol um dir die Reihenfolge leichter merken zu können.

So sollte es dich einfach gelingen, den Lernstoff auswendig im Kopf zu behalten!

Pausen sind wichtig!

Ein Lerntipp, der euch bestimmt gefällt: Pausen sind wichtig!

Gerade beim Auswendiglernen sind Pausen sehr wichtig. Das Gedächtnis braucht Zeit um das Gelernte zu verarbeiten, um es so langfristig abspeichern zu können. Wiederholungen des Lernstoffes sind wichtig, da das Kurzzeitgedächtnis den Lernstoff so memoriert und anschließend an das Langzeitgedächtnis übergibt. 

Zwischen den Wiederholungen sollten immer Pausen liegen. Ein guter Rhythmus um effektiv etwas auswendig zu lernen ist: 45 Minuten lernen; 5-10 Minuten Pause

Die Pausen ermöglichen dem Gehirn Energie zu tanken. Wichtig es die kurzen Pausen dabei richtig zu nutzen. Du kannst die Zeit nutzen um

  • eine Runde zu Jonglieren,
  • schnell auf den Balkon zu gehen um frische Luft zu schnappen oder
  • ein kurzes Nickerchen zu machen.

Versuche Konfliktsituationen zu vermeiden und dein Gedächtnis mit Fernsehen, Computerspielen oder schwierigem Lesestoff zu überfordern. 

Am besten trinkst du dann noch ein Glas Wasser, das macht munter und weiter geht … bis zur nächsten Pause!

30. Januar 2009

Lerntipp: Frage-Antwort-Spiel

Bei kompliziertem Lernstoff ist oft sehr schwer sich diesen auswendig zu merken. Eine gute Methode zur Verfestigung des gelernten ist es, die Texte in eigenen Worten wieder zu geben. Je nach Lerntyp kann es sinnvoll sein, den Lernstoff schriftlich zusammen zu fassen. So können visuelle Lerntypen auch die wichtigsten Punkte, wie Jahreszahlen oder Schlagwörter markieren. Für auditive Lerntypen ist es von Vorteil den Text sich selbst oder jemand Dritten zu erzählen.

Optimal wäre eine Lernsituation in der du mit einem Mitschüler / einer Mitschülerin den Lernstoff in Form eines Frage- Antwort-Spiels durchsprecht. Frage genau nach und erkundige nach den sogenannten sechs W’s (Wer?; Was? Wann?, Wie?, Wo? Warum?).

Durch das durchsprechen und wiedergeben in eigenen Worten kann das Gedächtnis die Informationen besser abspeichern. Du wirst dich bestimmt bei den Tests, Schularbeiten oder Klausuren besser an den Lernstoff erinnern können.

28. Januar 2009

Auswendiglernen!

Auswendiglernen ist gefragt, vor allem im schulischen Lernen. Wenn du eine schnelle Auffassungsgabe hast und ein gutes Gedächtnis, wirst du auch Erfolg haben. Schwierig wird es dann, wenn dich der Lernstoff nicht interessiert, du dich nicht konzentrieren kannst oder auch einfach zuwenig Zeit ist, um den gesamten Stoff zu erlernen.

Beim Auswendiglernen werden durch den Wissenserwerb neue Nervenzellen im Gehirn gebildet und miteinander verknüpft. Das sensorische Gedächtnis nimmt Informationen auf und durch entsprechende Aufmerksamkeit gelangt es in das Kurzzeitgedächtnis. Von dort werden Informationen dann ins Langzeitgedächtnis übernommen und können auch nach langer Zeit abgerufen werden.

In erster Linie sind drei Faktoren für ein erfolgreiches Auswendiglernen wichtig:

  1. Konzentration
  2. Interesse
  3. Lernzeit (Ausdauer)

Konzentration ist wichtig, denn nur mit genügend Aufmerksamkeit können Informationen abgespeichert werden. Der Faktor Interesse ist nicht zu unterschätzen. Das Gehirn tut sich ungleich schwerer Informationen zu erfassen, die als „uninteressant“ eingestuft sind. Daher auch bei Fächern, welche einem nicht liegen versuchen genügend Interesse aufzubringen, sodass das Lernen leichter fällt. Ausdauer ist ebenfalls erforderlich, denn auch der hellste Kopf benötigt Zeit um den Lernstoff zu behalten.

Selbstverständlich lernt nicht jeder gleich schnell Zusammenhänge und Sachverhalte auswendig. Es gibt jedoch eine Vielzahl an Möglichkeiten um die Gedächtnisleistung zu trainieren.

Tipp 1:  Auswendiglernen

Wenn du Themengebiete auswendig lernen musst, bei denes es dir schwer fällt alle Aufzählungspunkte auswendig und in richtiger Reihenfolge widerzugeben, dann probiere es mal mit einer kleinen, kreativen Geschichte. Durch das bildhafte Vorstellen des Textes kann diese besser und länger behalten werden.

Wichtig ist, dass es auch wirklich deine Geschichten sind – ansonsten funktioniert es nämlich nicht 🙂

17. Januar 2009

Lerntipp – Jonglieren

Jonglieren hilft beim Lernen, da beim Jonglieren nicht nur Konzentration sondern auch Entspannung gleichermaßen trainiert werden. Oftmals wird Jonglieren auch als Bewegungskunst bezeichnet, die in erster Linie motorische (= habitsche, taktile) Lerntypen hilft sich besser auf den Lernstoff konzentrieren zu können.

Was ist das Besondere am Jonglieren?

Jonglieren schult die Koordination, das Gleichgewicht sowie das schnelle Fokussieren. Zudem steigert Jonglieren die Beweglichkeit und fördert die Ausdauer. Beide Gehirnhälften werden beansprucht und dadurch aktiviert. Gerade für Lernpausen eignet sich Jonglieren ausgezeichnet. Diese Art der aktiven Pausengestaltung ist besonders effektiv und zudem fast immer überall und ohne teurer Ausrüstung möglich.

Bist auch du ein motorischer, habtischer Lerntyp und möchtest gerne das Jonglieren probieren? Hier findest du Links zu Anleitungen, die es dir ermöglichen, Jonglieren selbstständig zu erlernen.

Wenn du noch nicht weißt, welcher Lerntyp du bist, dann schaue zuerst bei dem Beitrag Lerntypen – Lernen mit System (Lerntypentest) vorbei!

14. Januar 2009

Lernen mit Podcasts – die Zukunft des Lernens?

Podcasting, als Teil der Web-2.0-Kultur entpuppt sich als ideale Lernmethode, vor allem für auditive Lerntypen. Im Bereich eLearning werden zunehmend mehr Podcasts produziert und den Lernenden zur Verfügung gestellt.

Worum geht es da genau?

Podcasting ist eine Wortkreation, ein sogenanntes Kofferwort, welche sich aus dem Wortteil „pod“ (von ipod, Apples MP3-Player) und „cast“ (von Broadcasting/Rundruf) zusammensetzt. Es handelt sich hierbei um Audiodateien, welche über das Internet angeboten werden. 

Podcasts als Lernunterstützung?

Podcasts können tatsächlich Inhalte und Informationen gezielt vermitteln. Viele Vorteile sind mit den einfach handhabbaren Audiodateien verbunden. Man kann seinen Lernstoff praktisch immer bei sich führen und wiederholen, ob in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Wartezimmer des Arztes oder auch gemütlich im Bett.

Wenn auch du nun Lust bekommen hast, das Lernen mit Podcasts zu probieren, dann schau doch auf folgenden Websites zum Thema Englisch vorbei:

Ich wünsche dir viel Spaß und würde mich freuen, wenn du mir berichtest, wie dir die einzelnen Podcasts gefallen haben.

13. Januar 2009

Lernen mit Plan

Es geht geradewegs auf die Semesterferien zu. Zumeist sind die Wochen zwischen den Weihnachtsferien und den Semester(Energie-)ferien für Lehrer und Schüler sehr anstrengend. Eine Menge Schularbeiten und Test müssen vorbereitet und absolviert werden. Um da den Überblick nicht zu verlieren hift ein Lernplan.

Aber was ist das – ein Lernplan?

Ein Lernplan hilft dir nicht nur den Überblick zu bewahren, sondern du kannst auch auf Basis dessen deine Lernzeiten besser einteilen. Zudem hast du nicht ständig das Gefühl etwas vergessen zu haben, oder die Unsicherheit, dass sich der Lernstoff nicht mehr ausgeht bis zur nächsten Lernüberprüfung.

Wie sieht nun ein Lernplan im konkreten aus:

Es handelt sich dabei grundsätzlich um einen Zeitplan. Diesem Zeitplan werden die wichtigsten Termine wie Schularbeiten, Test oder andere Leistungsüberprüfungen zugeordnet. Die Tätigkeiten, welche du bis zu diesen Terminen erledigt haben solltest, teilst du dir in einzelne Arbeitspakete und -aufgaben ein und ordnest diese in dem Zeitplan ein.

Beachten sollten du auch, dass du einen möglichst gleichen Tagesrhythmus planst. So können sich Körpfer und Geist darauf einstellen und es fällt dir leichter deiner Ziele in der vorgegebenen Zeit zu erreichen.

Mehr Infos auch unter:

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erstellung deines ersten Lernplanes!

12. Januar 2009

Lernkartei als Hilfmittel

Die Lernkartei ist ein bekanntes und bewährtes  Hilfmittel um vor allem Vokabeln zu lernen. Üblicherweise wird ein Lernkasten mit 5 Fächern (als „5-Fächer-Prinzip“ bekannt) erstellt. Die Lernkarten werden mit den Vokabeln beschrieben – auf der einen Seite in der Muttersprache, auf der Rückseite mit der Fremdsprache – und dann in das erste Fach gesteckt.

Diese Vokabeln aus dem ersten Fach werden täglich wiederholt. Alljene Vokablen, die richtig waren, kommen in das 2. Fach, die die noch nicht gekonnt wurden kommen wieder in das erste Fach. Das Fach 2 wird nicht mehr täglich wiederholt, sondern erst, wenn es voll ist. Damit das letzte Fach nicht zu schnell voll wird, werden die Fächer unterschiedlich groß angelegt, das Fach eins ist am schmalsten und das Fach 5 hat viel Platz.

Hier eine Abbildung:

lernkartei1

Quelle: Lernkartei.de

Wenn du dir selbst einen Lernkasten mit Karteien basteln willst, dann findest du dazu eine Anleitung auf Lernkartei.de und eine weitere auf veritas.at.

Selbstverständlich kann das System der Lernkartei auch am PC realisiert werden. Informationen findest du dazu unter: karteilernen.de und unter lernkartei.com.

Hast auch du Tipps für Lernkarteien, dann schreib mir doch einen Kommentar!

10. Januar 2009

Der auditive Lerntyp

Der dritte Lerntyp, nach dem visuellem und dem habitischen Lerntyp ist der auditive (=hörende) Lerntyp. Im Folgenden findest du Informationen zu diesem Lerntyp sowie Tipps für leichteres Lernen.

Der auditive Lerntyp – Lernen durch Hinhören

Verstehen durch zuhören, dass ist nur für auditive Lerntypen realisierbar. Für jene Lerntypen ist der Frontalunterricht in der Schule am wenigsten problematisch. Informationen und Inhalte werden durch Zuhören, laut Lesen oder Musik beim Lernen leichter behalten. 

Lernhilfsmittel für auditive Lerntypen:

Bei auditiven Lerntypen ist es durchaus sinnvoll den Lernstoff aufzunehmen. Ebenfalls sehr effektiv ist das gegenseitige Abprüfen und Fragen stellen zum Lernstoff. Laut lesen ermöglicht es diesem Lerntyp den Klang von Texten und Informationen mit abzuspeichern um die Information besser zu verarbeiten.

Tipp von mir: Probier‘ doch mal Podcasts!

9. Januar 2009

Der habtische, motorische, handelnde Lerntyp

Zum Thema der unterschiedlichen Lerntypen stelle ich Euch heute den habtischen (= handelnden, motorischen) Lerntyp vor.

Der habtische Lerntyp – Lernen durch Begreifen

Der haptische Lerntyp möchte Themen und Dinge begreifen – im wahrsten Sinne des Wortes. Etwas anzugreifen hilft diesem Lerntyp Inhalte zu begreifen. Aus diesem Grund ist es auch für habtische Lerntypen wichtig selbst eine Mitschrift zu führen. Das Niederschreiben von Texten oder auch das Zusammenschreiben von komplexen und umfangreichen Informationen vereinfacht es dem habtischen Lerntyp Inhalte in Erinnerung zu behalten. Unterstreichen und Zeichnen unterstützt ebenfalls die leichtere Aufnahme von Inhalten. Ideal sind Lernsituationen wie Labors, Übungen oder Werkstätten in denen Expertimente durchgeführt und eigene Erfahrungen gemacht werden können.

Lernhilfsmittel für habtische Lerntypen:

Das Anfassen und hantieren mit Dingen unterstützt den Lernprozess. Lernstoff der auswendig zu lernen ist kann im Stehen oder Umhergehen oft leichter behalten werden. Sich Notizen zu machen, Lernkarteien zu verwenden oder auch in Gruppen zu lernen ist ebenfalls zielführend.

Tipp von mir: Probier‘ doch mal färbige Lernkarten!