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Lerntipps - Lerntipps für Schule & Studium


8. April 2010

Nachhilfe vom Lerninstitut

Viel unvoreingenommener kann dagegen die Nachhilfe in einem Nachhilfeinstitut geschehen. Mittlerweile gibt es die verschiedensten Angebote: In Einzel- oder Gruppenarbeit, einmal oder mehrmals wöchentlich oder nur bei Bedarf, für ein spezielles Fach oder auch fächerübergreifend. Im Internet, in der Zeitung oder in Broschüren findet man zahlreiche Anbieter, in jeder größeren Stadt gibt es Nachhilfeagenturen. Ein großer Vorteil hierbei ist, dass bei der Auswahl einer guten Agentur sichergestellt ist, dass sich dort Zeit genommen wird, um auf den Schüler einzugehen, seine Fehler und Schwächen zu erkennen und diese bestenfalls zu beheben. Meist werden die Kinder von Fachpersonal betreut und für die Eltern lässt sich eine gute Nachhilfestunde daran messen, ob ein klares Unterrichtsziel verfolgt wird, der Nachhilfegebende auch auf fachliche und pädagogische Nachfragen reagieren kann und dieser auch ausreichend auf die Stunden vorbereitet ist. Diese fachliche Betreuung ist allerdings sehr kostenaufwändig und sicherlich nicht für jede Familie erschwinglich und dem Kind könnte ein Nachhilfelehrer zugeteilt sein, mit dem es gar nicht zurecht kommt oder dessen Erklärungen es nicht versteht.

6. April 2010

Nachhilfe bei den Eltern

Die kostengünstigste Möglichkeit für einen Schüler selbst ein wenig zusätzliche Hilfe bei den Schularbeiten zu bekommen ist, wenn die Eltern selbst einen guten Schulabschluss besitzen und ihrem Kind einiges erklären können. Ein Vater, der beispielsweise in Mathematik bewandert ist, kann seinem überforderten Kind bei den Hausaufgaben helfen, alternative Lösungswege mit dem Kind erarbeiten oder einfach versuchen, das Gelernte verständlich und begreifbar zu machen. Ein Vorteil der Nachhilfe, die von einem Elternteil oder Bekannten ausgeht, ist, dass dieser das Kind gut kennt und auf sein Verhalten sehr gut reagieren und seine Fähigkeiten einschätzen kann. Ein sehr großes Problem bei dieser Möglichkeit ist, dass durch diese Art der Arbeit das eigentliche Eltern-Kind Verhältnis leiden könnte – wenn Schwierigkeiten auftreten – das Gleiche gilt auch für die Hilfe von Freunden. Oftmals sind Kinder bekannten Menschen gegenüber weniger aufgeschlossen, weil sie eben in einer gewissen Art und Weise schon vorbelastet sind oder auch von familiären Problemen oder freundschaftlichen Aktivitäten abgelenkt sein können.

26. Februar 2009

Lerntyp – Mischtyp?

Die Theorie der Lerntypen gibt es bereits seit den 70er-Jahren und doch ist sie nicht ganz unumstritten. Gibt es neben dem visuellen Lerntyp, dem auditiven Lerntyp und dem habtischen Lerntyp auch noch einen „Mischtyp„?

Mit dem Mischtyp ist gemeint, dass die meisten Menschen nicht nur über einen Sinneskanal lernen. Grundsätzlich lernen wir ja ständig und über alle Sinnesorgane, aber die Frage ist ja wie wir am besten und effektivsten lernen können. Zumeist gibt es einen Lerntyp, der besonders gut ausgeprägt ist,  jedoch wird dies durch weitere Lerntypen  zumeist ergänzt.

Auf der Website brain-fit habe ich dazu folgendes gefunden:

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass sich der Lernerfolg in dem Maße erhöht, wie mehrere Sinneskanäle gleichzeitig beim Lernen eingesetzt werden. Beim Hören behält man 20 Prozent, beim Sehen 30 Prozent, wenn man den Lernstoff sieht und hört 50 Prozent, wenn man ihn sieht, hört und darüber spricht  70 Prozent und wenn man ihn sieht, hört, darüber spricht und selbst aktiv wird, 90 Prozent.

25. Februar 2009

Lernjournal – Lerntagebuch – Lernblog

Lernen zu lernen ist bekanntlich nicht einfach! Eine sehr gute  Methode das Gelernte besser zu behalten ist ein Lernjournal.

Den Begriff Lernjournal erklärt Hartmut Häfele wie folgt:

Das Führen eines Lernjournals (bzw. eines Lerntagebuchs) ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern. Im Rahmen der E-Portfolio-Arbeit ist ein Lernjournal ein effektives Hilfsmittel, um die persönliche Auseinandersetzung (bzw. einen Entwicklungsprozess) mit Lehrinhalten und Lerninhalten zu dokumentieren und zu reflektieren.

Die Methode eLernjournal verfolgt somit folgende Ziele:

  • Praxis erkunden, überprüfen und ggf. ändern
  • persönliche Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördern
  • Dokumentation (sachlich) und Reflexion (persönlich, emotional) des Entwicklungsprozesses

Klingt doch spannend, wie ich finde!

Lernjournale dienen somit der „Nachbearbeitung“ des Gelernten. Sowohl der fachliche Aspekt als auch der emotionale Aspekt sollte nicht zu kurz kommen. Daher wird ein Lernjournal auch gerne als Lerntagebuch bezeichnet, dass dir helfen soll die wesentlichsten Inhalte des Lernstoffes bzw. des Unterrichts/der Vorlesung noch einmal zu vergegenwärtigen.

Folgende Fragestellungen zur Anleitung eines Lerntagebuches/Lernjournals bietet Werner Stangl:

  • Was habe ich Neues gelernt, was ist mir aufgefallen?
    • in bezug auf die Inhalte fachlicher und übergreifender Art (meine inhaltliche Kompetenz)
    • in bezug auf mich als Person (meine personale und soziale Kompetenz)
  • Woran werde ich inhaltlich noch weiterarbeiten: wann? wo? wie?
  • Was möchte ich in den nächsten Tagen einmal anwenden?
  • Was will ich noch nachholen, was noch klären?

Vielleicht hast du nun auch Lust auf dein eigenenes Lernjournal/Lerntagebuch bekommen?

22. Februar 2009

Maschinenschreiben lernen

Heute habe ich auf meiner Suche nach guten Lerntipps für Euch folgendes entdeckt. Das 10-Fingersystem gewinnt zunehmend an Wichtigkeit, da schnelles Schreiben am PC Vorteile schafft. „Maschinenschreiben erlernen“ kann man auch über das Internet erlernen. Eine lustiges Spiel dazu findest du hier.

Einfach mal ausprobieren. Viel Spaß dabei!.

21. Februar 2009

Bloggen im Unterricht

Ein Tipp zum Thema Englisch lernen an alle Lehrer und Schüler. Wie wäre es mit einem Englisch-Blog? Die Zeiten der Brieffreundschaften wurden inzwischen durch Communities, Web2.0-Plattformen und Blogs abgelöst.

Jochen Lüders bietet ein paar Ideen für Blogs im Englischunterricht. Den Link zu den Themen findet ihr hier. Ein paar Anregungen und Ideen findest du auch noch hier.

Ich würde mich freuen von Euch zu hören, ob ihr bereits selbst in einer Fremdsprache bloggt.

20. Februar 2009

Englisch lernen mit Songtexten

Sprachen zu lernen kann Spaß machen! Das Internet bietet immer mehr Möglichkeiten um auf vielfältigste Weise sich einer Sprache in Kontakt zu kommen, ohne ständig stupide Vokabeln auswendig zu lernen.

Wenn du Lust hast Englisch mit Liedtexten zu lernen, dann suche dir zu deinen Lieblingsliedern die deutsche Übersetzung oder probiere selbst die Lietexte zu übersetzen. Nicht jeder Song, der im Radio gespielt wird hat auch tatsächlich einen sinnvoll zu übersetzenden Text. Vorschläge für interessante Text bietet der-Englisch-blog.de.

Die Liste der TOP 10, lt. Empfehlung vom „der-Englisch-blog“ findest du untenstehend:

1. Hurricane: Bob Dylan
Geschichte des Boxers Rubin Carter

2. Joey: Bob Dylan
Lebensgeschichte eines Gangsters in New York

3. Thousands are sailing: The Pogues
Song über irische Auswanderer nach Amerika

4. Goodnight Saigon: Billy Joel
Song über den Vietnam-Krieg

5. Nebraska: Bruce Springsteen
Song über einen zum Tode verurteilten Amokläufer

6. Martha: Tom Waits
Song über einen Mann, der nach über 40 Jahren seine Jugendliebe anruft

7. Rocky Raccoon: The Beatles
Westernballade über ein Duell ohne Happy-End

8. The load-out: Jackson Browne
Song über das Musikerleben auf Tour

9. Family Snapshot: Peter Gabriel
Song über das Kennedy-Attentat aus der Sicht des Attentäters

10. Nothing ever happens: Del Amitri
Momentaufnahme aus dem Leben in einer Großstadt

Der Blog ist wirklich spitze, er bietet unterschiedlichste Anregungen um Englisch mal „anders“ zu lernen. Du solltest unbedingt mal vorbeischauen. Spitze finde ich auch den Beitrag zu den englischen Redewendungen.

19. Februar 2009

Lehrermangel?

Ein Lehrermangel an Wiener Schulen löst politische Diskussionen aus. Es wurden mehr Stunden genehmigt als gehalten werden können. Die Grüne Schulsprecherin Jerusalem sagt:

In Anbetracht der schlechten TIMSS und PISA Ergebnisse ist das fahrlässig!

Gerade in Wien ist der Lehrermangel keine Seltenheit. Bereits in den letzten Jahren wurden Lehrer aus den umliegenden Bundesländern rekrutiert. Die steigende Zahl an Tafelklasslern und der Anstieg an nicht deutschsprachigen Schülern erfordert zusätzliche Integrationslehrer.

Mehr dazu hier

18. Februar 2009

AHS-Plätze sind rar!

Laut einer Umfrage der Arbeiterkammer rechnet jede siebte Famillie damit, dass Ihr Kind nicht in der Wunschschule aufgenommen wird. Die AHS-Plätze sind knapp!

Diese Woche startet das Aufnahmeverfahren an den Wiener Allgemeinbildende Höheren Schulen. Entscheidend für die Aufnahme sind neben den Noten auch die Faktoren Geschwister, d.h. ob bereits Geschwister an der Schule sind und Wohnort, sprich die Nähe zur Schule.

AK-Präsident Tumpel schlägt vor, dass kurzfristig AHS und HS in „Neue Mittelschulen“ umgewandet werden sollen. Mehr zu diesem Thema auf presse.at und derstandard.at.

Buch: Lerntipps

Lerntipps zu den unterschiedlichen Themenbereichen gibt nicht nur topaktuell hier in meinen Blog sondern auch in Form von Büchern. Eine kleine Auswahl der fächerübergreifenden Lerncoaches in gedruckter Version findet Ihr hier.

Die Bücher haben einen unterschiedlichen Fokus und bieten eine Vielzahl an wertvollen Lerntipps. Vom Spickzetteltraining zur Schularbeitsvorbereitung über Lerntypentest finden sich eine Menge an Ideen, wie man effizienter und effektiver Lernen kann.